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Trierer Höhenstadtteile suchen neuen Namenspatron

Trierer Höhenstadtteile suchen neuen Namenspatron

Im Bistum Trier wird derzeit die Struktur für die Seelsorge vor Ort neu geregelt. Dabei wird die Zahl der pastoralen Einheiten um mehr als die Hälfte reduziert. Fusionieren werden auch die Pfarreien der Trierer Höhenstadtteile. Sie suchen nun einen neuen Namen.

Trier. Mit dem sogenannten "Strukturplan 2020", der am 1. September in Kraft gesetzt wird, wird die Zahl der pastoralen Einheiten vor Ort von 389 (im Juni 2007) auf 173 zurückgehen. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Mehrere Pfarreien schließen sich unter der Leitung ihres Pfarrers zu einer Pfarreiengemeinschaft zusammen. Alternativ können Pfarreien auch das Fusionsmodell wählen. Hier geht aus der Zusammenführung und Auflösung von Pfarreien eine neue Pfarrei hervor.
So wird es in den Trierer Pfarreien St. Andreas, St. Anna, St. Augustinus und St. Georg sein. Und: Die Gläubigen werden am gesamten Prozess beteiligt. Ein wichtiger Schritt der Beteiligung der Gemeindemitglieder hat begonnen: die Namensfindung für die neue Pfarrei. Die bisherigen Pfarreien haben sich darauf verständigt, für die neue Pfarrei ein neues Patronat zu suchen. Bis Pfingsten können in den Pfarrgemeindebüros oder auch per E-Mail an buero@augustinusnet.de noch Vorschläge eingereicht werden.
Gesucht wird eine Heilige oder ein Heiliger, der noch nicht Patron einer Trierer Kirche ist und einen Bezug zur Stadt hat. "Am wichtigsten ist eine gute Begründung für die Namensidee" sagt Pfarrer Stefan Dumont. Die Vorschläge werden dem Bischof weitergereicht, der einen Namen für die neue Pfarrei auswählt.
Darüber hinaus sollen in der neuen Pfarrei alle miteingebunden werden. Zwar wird es dann nur noch einen Verwaltungs- und einen Pfarrgemeinderat geben, aber "Gemeindeteams" sollen an jedem der alten vier Standorte gegründet werden. red