Trierer machen im Bürgerhaushalt 358 Vorschläge für ihre Stadt

Trier · Das Beteiligungsverfahren zum Trierer Bürgerhaushalt ist beendet. In der Online-Phase haben die Teilnehmer 358 Vorschläge eingereicht, hinzu kamen 60 Ideen der Ortsbeiräte.

28 156 Bewertungen sind laut Stadtverwaltung eingegangen, die Zahl der auf der Online-Plattform registrierten Personen stieg auf 2771. Schwerpunktthemen des Bürgerhaushaltes waren in diesem Jahr Arbeit, Bildung und Wohnen.
34 Vorschläge, die auf der Bewertungsskala von +2 bis -2 am besten abschnitten, werden zurzeit im Rathaus geprüft und kommentiert sowie im Rahmen der Etatberatungen dem Stadtrat vorgelegt.
Die beste Durchschnittsnote (+1,41) erhielt die Forderung, die Grundschule Pfalzel zu erhalten. Hoch im Kurs standen erneut Ideen zur Energieeffizienz. Drei Vorschläge zur Erschließung, Umgestaltung und Belebung des Moselufers schafften es unter die Top 16.
Erstmals wurde der Bürgerhaushalt auf die Ebene der Stadtteile ausgeweitet. Die Nutzer konnten Vorschläge, die mit den jeweiligen Ortsbeiratsbudgets verwirklicht werden können, bewerten. Als Vorgabe hatten die Räte eigene Ideen eingebracht, die Bürgervorschläge kamen hinzu. Die Resonanz auf dieses Angebot war von Stadtteil zu Stadtteil sehr unterschiedlich, wobei Pfalzel, Mitte-Gartenfeld, Heiligkreuz und Kürenz das Angebot laut Stadtverwaltung besonders gut nutzten. Die Ergebnisse werden derzeit in den Budgetberatungen der Ortsbeiräte berücksichtigt.
Zum Thema Verkehr wurden 129 Vorschläge eingebracht. Diese sind in den parallel gestarteten Beteiligungsprozess zum Mobilitätskonzept Trier 2025 eingeflossen. red