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Trierer Missionare berichten über ihre Arbeit

Trierer Missionare berichten über ihre Arbeit

Über ihre Erfahrungen in Nigeria, Brasilien, Algerien, im Kongo und in Simbabwe haben sich sechs Missionare aus dem Bistum Trier bei ihrem Heimaturlaub ausgetauscht.

Trier. Die sechs Laienmissionare und Ordensleute, die zurzeit auf Heimaturlaub in Trier sind, hatten eine Fülle von Eindrücken im Gepäck.
Insgesamt sind rund 160 Missionare aus dem Bistum Trier insbesondere in Afrika und Lateinamerika im Einsatz. Sie haben vor Ort mit vielen Problemen zu kämpfen. Das berichten auch die sechs Missionare auf Heimaturlaub beim Begegnungstag dem Dompropst Prälat Werner Rössel, Bischofsvikar für weltkirchliche Aufgaben im Bistum Trier, berichteten.
Krankheit und Hunger, instabile politische Verhältnisse, Armut und insbesondere korrupte Regime seien der Grund für die andauernd schwierige Lage in einigen Ländern. Auch Christenverfolgungen und militante Konflikte seien in einigen Gebieten Realität.
Es gibt aber auch gute Nachrichten: An vielen Orten, so erzählten die Missionare, würden die Orden mittlerweile von einheimischen Ordensmitgliedern geleitet. Eine Entwicklung, die zeige, dass die Arbeit Früchte trage. So berichtete etwa Schwester Maria Magdalena Weber vom Orden der Missionsschwestern Unserer Lieben Frau von Afrika (Weiße Schwestern) von einem von beidseitigem Respekt geprägten Verhältnis zwischen Christen und Muslimen in Algerien. "Die Menschen schätzen, dass wir da sind und ihnen helfen", berichtete sie. Mission, darin waren sich die Teilnehmer des Gesprächs einig, ist ein Geben und Empfangen auf beiden Seiten.
Wichtig sei es, der fremden Kultur, der anderen Sicht auf die Welt, Respekt zu zollen. Nur aus dem Eingliedern und Einfühlen heraus könnten ehrliche und nachhaltige Anknüpfungspunkte für die Frohe Botschaft gefunden werden, sagte etwa Pater Peter Hillen, der im Kongo arbeitet.
Infos zur Missionararbeit: Diözesanstelle Weltkirche, Andrea Tröster, Telefon: 0651-7105-398 und im Internet unter www.weltkirche.bistum-trier.de red