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Trierer Rat beschließt Resolution: Schifffahrtsamt soll bleiben

Trier. Der Stadtrat fordert Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) auf, die laufenden Planungen zur Zusammenlegung der Wasser- und Schifffahrtsämter Trier und Saarbrücken einzustellen. Einstimmig hat der Rat die von der SPD beantragte Resolution zum Erhalt des Wasser- und Schifffahrtsamts Trier beschlossen.


Die Trierer Resolution wird nicht die einzige sein, die im Briefkasten des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung landet. Im Rahmen einer Generalreform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung sollen die 40 bundesweit verstreuten Ämter auf 31 reduziert werden. Den Wasser- und Schifffahrtsämtern Trier und Saarbrücken droht eine Zusammenlegung, ein Standort würde dann aufgegeben (der TV berichtete). Noch ist keine endgültige Entscheidung gefallen. Der Trierer Bundestagsabgeordnete Bernhard Kaster (CDU) hat nach einem Gespräch mit Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, "positive Signale" für das Amt in Trier gemeldet.
Das Wasser- und Schifffahrtsamt Trier beschäftigt 250 Mitarbeiter. In Trier selbst sitzt das Amt am Pacelliufer, dazu kommen der überregionale Bauhof an der Staustufe Trier und drei Außenstellen in Bernkastel-Kues (41 Mitarbeiter), Detzem (48) und Wincheringen (21). Im Bauhof Trier, der auch für den Bereich des Wasser- und Schifffahrtsamts Saarbrücken mit zuständig ist, arbeiten 62 Beschäftigte. jp