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Trierer Reha-Zentrum wartet auf Testergebnisse

Corona-Infektionen : Trierer Reha-Zentrum wartet auf Testergebnisse

Im Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR) in Trier wurden Ende der vergangenen Woche mehrere Infektionen mit dem SARS-CoV-2 Erreger gemeldet, woraufhin das Zentrum bis mindestens Mitte dieser Woche schließen musste.

Der Stand am Montag bleibt bei sieben Infektionen im Zusammenhang mit dem ZAR. Martina Bosch, Sprecherin der Kreisverwaltung Trier-Saarburg, sagt am Montag zur aktuellen Situation: „Die Menschen kamen ja nicht alle auf einmal zum Test, sondern nach und nach. Morgen wissen wir wieder mehr zu den Tests.“

Mitarbeiter und Patienten, die seit Ende Juni im ZAR waren, werden derzeit dazu aufgefordert, sich testen zu lassen. Im Blick auf die aktuellen Zahlen in der Eifel ist inzwischen bekannt geworden, dass die jüngsten vier Neuinfektionen mit den Covid-19-Fällen im Trierer ZAR stehen. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Bitburg-Prüm führt im Zuge der im Eifelkreis festgestellten Fälle seit dem Wochenende Kontaktermittlungen durch, berät betroffene Bürger und stimmt notwendige Maßnahmen mit dem Trierer Gesundheitsamt ab.

Das seit 2003 bestehende ZAR am Standort Trier bietet ambulante orthopädische, neurologische und kardiologische Rehabilitation an. Darunter fallen beispielsweise Nachsorgeprogramme nach einer Operation, Präventionsprogramme, Ergo- und Physiotherapie oder auch Logopädie. Neben dem Zentrum in Trier gibt es noch weitere ZAR-Standorte in ganz Deutschland, darunter sechs in Rheinland-Pfalz.

Das ZAR hatte auf der eigenen Internet-Seite über die Situation informiert, war aber bis Redaktionsschluss nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.