Verkehr Trierer Römerbrücke am Samstag wegen Demo eine Stunde dicht

Trier · Die Gruppe Extinction Rebellion Trier demonstriert am Samstag, 6. Februar, gegen die Rodung von Wäldern. Deshalb wird die Römerbrücke von 13 bis 14 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt.

 Wegen der Kreisel-Baustelle ist die Römerbrücke in Trier schon seit Monaten nur in Richtung Innenstadt befahrbar. Am Samstag wird sie etwa eine Stunde lang auch in Fahrtrichtung Trier-West/Pallien gesperrt.

Wegen der Kreisel-Baustelle ist die Römerbrücke in Trier schon seit Monaten nur in Richtung Innenstadt befahrbar. Am Samstag wird sie etwa eine Stunde lang auch in Fahrtrichtung Trier-West/Pallien gesperrt.

Foto: Portaflug Föhren

Die Kundgebung ist für den östlichen Römerbrückenkopf angemeldet. Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben zwar nur mit fünf Teilnehmern. Da sie jedoch einen kleinen Wald aus Weihnachtsbäumen aufbauen wollen, hätte dies zu Verkehrsbehinderungen geführt.

Daher beschlossen die beteiligten Behörden, die aufgrund der Großbaustelle am westlichen Brückenkopf ohnehin in Richtung Trier-West gesperrte Brücke auch in Fahrtrichtung Innenstadt zu sperren.

Gegen 13 Uhr wollen die Mitglieder der Klima- und Umweltbewegung ihr „Kunstwerk“ auf der Römerbrücke aufbauen. Die Gruppe will mit ihrer Aktion die Aufmerksamkeit auf Wälder lenken, die beispielsweise durch Braunkohleförderungen, Autobahnbau oder Industrie bedroht oder bereits gerodet seien.

Elisabeth Schander, Aktivistin von Extinction Rebellion: „Der Wald ist für Menschen und Tiere lebensnotwendig. Er erzeugt den Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen, schützt vor Hochwasser, weil er ein idealer Wasserspeicher ist, und bietet Erholungsfunktion. Zudem speichert er das klimaschädliche CO2 und hilft so dem Klima.“

Um die Aktion möglichst coronakonform zu machen, seien nur   einer Handvoll Teilnehmer eingeplant. Die Corona-Auflagen seien im Vorfeld eng mit dem Ordnungsamt der Stadt Trier besprochen worden.

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