Trierer Rollikids fahren dank TV-Projekt Meine Hilfe zählt nach Berlin

Meine Hilfe zählt : Trierer Rollikids fahren nach Berlin

„Meine Hilfe zählt“: Dank Ihrer Spenden ist Trier bei der Wheelsoccermeisterschaft 2019 dabei. Weitere Projekte wollen ans Ziel.

Geschafft! Kaum war das Projekt des  Vereins RSC Rollis Trier im Trierischen Volksfreund vorgestellt, flossen die Spenden. Drei Trierer Mannschaften  können nun dank der zusammengekommenen 4455 Euro zur Deutschen Wheelsoccermeisterschaft in die Bundeshauptstadt fahren. Wheelsoccer ist eine Art Fußball im Rollstuhl, der mit Händen und einem Pezziball gespielt wird.

Das Turnier findet in der Max-Schmeling-Halle statt. 50 Kilometer davon entfernt, in Wandlitz am See, werden die Trierer Teams –  zwei Kinder- und eine Ü18-Mannschaft – übernachten. Denn dort gibt es die Seltenheit: zehn rollstuhlgerechte Appartements für Familien. Mit Hilfe der Spenden werden die Übernachtungskosten bezahlt sowie das Startgeld, damit die Trierer Rollikids Deutschlands älteste Stadt, wie im Jahr zuvor, gut vertreten können. Auf der Internetseite der Spendenplattform des Trierischen Volksfreunds www.meine-hilfe-zaehlt.de sagt Günter Ewertz, Leiter der Kinder- und Jugendabteilung des Vereins, Danke.

Projekt Judengasse Trier Noch ein gutes Stück davon entfernt, voll finanziert zu sein, ist das Projekt  „Restaurierung Eingang Judengasse in Trier“. Genauer gesagt, fast Zwei Drittel der erforderlichen Summe fehlen noch –  6815 von 10 000 Euro. Der Verein Trier Gesellschaft, der sich für den Erhalt von Kulturdenkmälern einsetzt, bittet um weitere Spenden.  „Graffiti sowie andere Schmierereien“, wie Karlheinz Scheurer schreibt, „lassen den Eingang zum ehemaligen Judenviertel für die Bürger und Touristen in keinem attraktiven Zustand erscheinen.“ Das Haus Nummer 2 ist sogar das älteste jüdische Wohnhaus in Deutschland. Die geschichtsträchtige Trierer Straße soll besser beleuchtet und hübsch angestrichen werden. Der Verein möchte Hinweisschilder anbringen, die von der Geschichte erzählen. Teile des Projektes sind schon realisiert.

TV-Leserinnen und -Leser können unter der Projektnummer 53275 spenden

Verein Für ein buntes Trier Unterstützung braucht auch der Verein „Für ein buntes Trier – gemeinsam gegen Rechts“. Im Sommer 2012 gegründet, setzen sich seine Mitglieder gegen Rechtsextremismus  ein. Ein Ziel des Vereins ist auch, möglichst viele Menschen in die Arbeit mit einzubeziehen. „Die Welt ändert sich ständig, auch die der „Rechten“, heißt es auf der Internetseite von „Meine Hilfe zählt“. Deswegen sei es wichtig, sich laufend fortzubilden. „Dafür benötigen wir aktuelle Fachliteratur und die kostet Geld“, schreibt die Projektverantwortliche. Außerdem wollten sich die Vereinsmitglieder nicht nur selbst schlau machen, sondern auch andere über Neues aus diesem Themenfeld aufklären. Etwa anhand von Infomaterial – und auch das kostet Geld. Wer dem Verein unter die Arme greifen möchte, kann unter der Nummer 59035 spenden – und mit dazu beitragen, dass Trier bunt bleibt.

Projekt Ruderboote „Here we row – zwei  neue Ruderboote für Moselruderer“ heißt das Projekt des Bernkasteler Rudervereins 1874, der sowohl Breitensportrudern als auch Leistungssportrudern anbietet – für jedermann und diejenigen, die sich richtig auspowern wollen und an Wettkämpfen teilnehmen möchten.  Auch Inklusion wird im  Verein großgeschrieben. Menschen mit Behinderungen werden bewusst in die Vereinsgemeinschaft eingebunden: über die gemeinsame sportliche Ebene, das Rudern. Der Spendenaufruf hat schon Früchte getragen, denn das erste Rennboot konnte bereits geordert werden. Der Verein bittet weiter um Spenden, damit ebenfalls ein  Renneiner für die sogenannten Einsteiger-Ruderer angeschafft werden kann. Der Verein hat 160 Mitglieder. In der Jugendarbeit werden rund 70 Jugendliche von qualifizierten Übungsleitern betreut, davon rund ein Fünftel im Leistungssportbereich. Unter der Nummer 58754 dazu beizutragen, dass Boote für die Moselruderer angeschafft werden können, heißt Jugendarbeit, Inklusion, Gemeinschaft und Sport zu fördern.

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