Trierer Theaterverein Komödschie wird zehn Jahre alt und präsentiert besondere Komödie

Theater : Affentheater zum Geburtstag beim Trierer Komödschie

Der Trierer Theaterverein Komödschie wird zehn Jahre alt und präsentiert eine besondere Komödie mit dem Titel „Ich krieg’ nen Affen“. Sein Gründungsversprechen hat das Ensemble fast eingehalten.

(red) Die Überschrift im TV bei der Gründung des Trierer Komödschie vor zehn Jahren lautete: „Jedes Jahr ein neues Stück“. Dieses Versprechen hat das Ensemble in den vergangenen zehn Jahren bis auf eine Ausnahme eingehalten. Im Jahr 2012 spielte es noch im kleinen Saal der Trierer Tufa, und die Karten für alle drei Aufführungen waren schnell vergriffen. Aufgrund der großen Nachfrage beschloss die Gruppe damals, das Stück „Pflegeleichte Ehefrau gesucht“ nochmals im Jahr 2013 aufzuführen. „Kein Wunder, dass bei dem Titel die Nachfrage besonders groß war“, sagt die Vorsitzende Tina Richter. Sie sagt weiter: „An dieser Stelle möchte ich mich mal ganz herzlich bei unserem treuen und tollen Publikum bedanken.“ Zum Jubiläum präsentiert die Gruppe ihrem Publikum eine besondere Komödie von Rolf Sperling mit dem Titel „Ich krieg’ nen Affen“.

Dabei geht es um Alfred Geibler, der nach der Scheidung von seiner ersten Frau Claudia mit seiner zweiten Frau Rosi zusammenlebt. Während seiner ersten Ehe mit Claudia hatte er seine zweite Frau Rosi bereits kennengelernt und mit ihr ein Verhältnis angefangen – was zur Scheidung geführt hatte. Während seiner Ehe mit Rosi hat er nun aber wiederum ein Verhältnis mit seiner ersten Frau Claudia, weshalb ihn Rosi verlassen will.

Wegen seines vermeintlich unsteten Lebens macht sich seine Mutter große Sorgen, was sie auch sehr wortgewaltig mitteilt, so dass Alfreds Vater eigentlich nie zu Wort kommt. Aus ihrer Sicht kann nur ein Psychologe ihrem Sohn noch helfen.

Genervt von den beiden Frauen, seiner Mutter und der ganzen Situation um ihn herum hat Alfred anscheinend einmal zu oft gesagt: „Ich krieg’ nen Affen!“. Eine intellektuell minderbemittelte Fee, die diesen Ausspruch allzu wörtlich nimmt, erfüllt ihm seinen Wunsch. So kommt es, dass sich Alfred nun mit einem Affen zusammenwohnend in seinen vier Wänden wiederfindet.

Das Chaos nimmt seinen Lauf, und es scheint, als könne die Fee außer Kichern nichts – auch keine Ordnung mehr in Alfreds Leben bringen. Doch der Schein trügt ...

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