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TV-Aktion Meine Hilfe zählt unterstützt den Kinderschutzbund

TV-AKTION : Aufholen, jetzt!

Gibt man in eine Internetsuchmaschine „Lernen“ ein, blinken mehr als 200 Millionen Ergebnisse auf. Lerntypen gibt es wesentlich weniger, einige Forscher sagen, vier. Demnach lernt der eine besser, wenn er etwas sieht, die andere, wenn sie Neues hört.

Wieder andere müssen etwas anfassen und tun, um zu begreifen, was sie lernen wollen oder sollen. Wieder andere behalten sich Dinge besser, wenn sie dem Hund erzählen, was sie gerade gelesen haben.

Auch Reisen bildet. Das sagte schon Goethe. Welch schöner Gedanke, unterwegs zu sein und dabei schlauer zu werden, im Kopf und vor allem im Herzen.

Und die Pandemie lehrt uns vieles, etwa neue Begriffe: Sars-Cov-2, Inzidenz, R-Wert, Vakzin, FFP, AHA-Regel, 3G, Spikevax, und, und, und. Für manche war auch Leopoldina neu. Leopol… was? Sie ist eine der weltweit ältesten naturwissenschaftlichen Gesellschaften seit 2008 Nationale Akademie der Wissenschaften. Sie sagt, die Corona-Pandemie wirke sich auf Kinder und Jugendliche aus. Manche würden jetzt schon, andere bald und einige langfristig unter Belastungen und Defiziten leiden. Das weiß auch der Deutsche Kinderschutzbund, Orts- und Kreisverband Trier e.V. 

Die aktuelle Krise habe gezeigt, dass Kindern und Jugendlichen der Zugang zur Bildung (ein Menschenrecht) zeitweise erschwert oder sogar gänzlich verwehrt werde, heißt es auf dem Spendenportal des Trierischen Volksfreunds – „Meine Hilfe zählt“. Eine Folge von Corona: Noch mehr Ungleichheit. Denn die Pandemie wirke oft als Verstärker, sagen Mitglieder des Trierer Vereins. Er sammelt Geld für ein Projekt, das Kindern jetzt beim Aufholen hilft. Jede Spende ist eine Spende für bessere Bildung – für alle.