TV-Promifragebogen: Schmuckdesignerin Miranda Konstantinidou über ihre Unordnung, Trierer Platt und The Big Bang Theory

TV-Promifragebogen: Schmuckdesignerin Miranda Konstantinidou über ihre Unordnung, Trierer Platt und The Big Bang Theory

Ihren Schmuck tragen Weltstars wie Madonna oder Shakira. Angefangen hat ihre Karriere in Trier. Im TV-Promifragebogen gibt Schmuckdesignerin Miranda Konstantinidou Einblick in ganz private Vorlieben.

Glück heißt für mich ... Ich sammle Erinnerungen. Ich möchte mich am Ende meines Lebens an alles genau erinnern können. Wenn man etwas vergisst, ist das doch so, als hätte man das nie erlebt.

Mein größtes Vorbild ist ... der Frosch. Er mutiert vom Wasser- zum Landtier, er ist ein Symbol von Fruchtbarkeit und Vermehrung, und er kann seine Farbe ändern.

Wer mich richtig ärgern will, der ...unterbricht mich. Oder er antwortet, bevor ich meine Frage zu Ende formulieren durfte.

Wenn ich mich richtig ärgere, reagiere ich mich ab, indem... Ich glaube, ich bin nicht besonders aggressiv.

Meine schlechteste Eigenschaft ist ... Unordnung. Bei meiner Arbeit bin ich super organisiert. Ich habe ein fotografisches Gedächtnis und weiß, wo jede Perle und jeder Stein liegt. Aber zu Hause Ordnung halten - schrecklich.

Der größte Fehler in meinem Leben war ... Ich hoffe, der kommt noch (lacht).

Die beste Entscheidung in meinem Leben war ... Ich hoffe, die kommt auch noch.

Der schönste Platz in Trier ist ... Ich wollte immer schon die Welt "verdorfen" und mich überall heimelig fühlen.
Mein Lieblingsplatz in Trier ist beim Hubi (Anm.: Hubert Scheid, Chef de Cuisine, Schloss Monaise).

An Trier gefällt mir gar nicht, dass ... es keine anständigen Bahn- und Flugverbindungen gibt. Man kommt schlecht nach Trier und schlecht wieder weg.

Wenn ich einem Amerikaner Trier beschreiben soll... Ich glaube der kommt mit Google schon ganz gut ohne mich klar.

Trierer Platt ist für mich ... na ja, muss ich das beantworten? (lacht)

Bei der Entscheidung zwischen Viez, Wein und Bier ... Wein, süßer Riesling.

Mein Lieblingsautor heißt ... Ich habe keinen Lieblingsautor.

Im Fernsehen verpasse ich nie ... The Big Bang Theory. Mein Ritual ist es, jeden Tag eine Folge anzuschauen. Ich kann alle Texte mitsprechen.

Die beste Schallplatte/CD aller Zeiten ist ... Hurricane von Bob Dylan.

Wenn Bayern München gegen Borussia Dortmund spielt ... bin ich wahrscheinlich am Arbeiten.

Ohne mein Smartphone ... Ich habe zwei Smartphones und zwei iPads. Ich versuche, von überall arbeiten zu können. Wenn ich mein Telefon verliere, ist das schrecklich.

Ohne Facebook ... Ich glaube, damit muss ich mich wohl mal näher beschäftigen.
Zur Person

Miranda Konstantinidou, 56, geboren im griechischen Thessaloniki, wuchs in Deutschland auf und studierte in Trier Modedesign. "Als mein Papa gestorben war und mir der Himmel auf den Kopf fiel, habe ich angefangen Schmuck zu machen." Ihre ersten Kreationen hat Konstantinidou als Studentin auf dem Klo der Trierer Fachhochschule vertickt, wie sie sagt. 1986 gründete sie in einer kleinen Werkstatt das Unternehmen Konplott. Die Nachfrage nach ihren Schmuckstücken wurde immer größer, ihre Marke immer beliebter: 1996 eröffnete sie den ersten Laden in der Neustraße, vier Jahre später die erste Produktionsstätte auf den Philippinen. Heute arbeiten dort 1200 Mitarbeiterinnen, sie hat mehr als 70 eigene Läden weltweit. Die Griechin lebt und arbeitet auf Cebu (Philippinen) - von abends 19 Uhr bis morgens 11 Uhr, außer sonntags. "Ich bin eine Königin der Nacht", sagt sie. Zwei bis vier Mal im Jahr kommt sie auf Stippvisite nach Trier, dorthin wo sie 16 Jahre ihres Lebens verbracht hat. Auch das Jubiläum, 30 Jahre Konplott, hat sie schillernd an der Mosel gefeiert. Im Schloss Monaise mit Hunderten von Gästen. "Weil alles von hier aus ging", sagt die Designerin, deren Glitzerschmuck auch Stars wie Shakira und Madonna tragen.

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