TV-Stadtteilserie zum Jahreswechsel - Heute: Kernscheid - Dritte Fußballmannschaft dank Kunstrasenplatz

TV-Stadtteilserie zum Jahreswechsel - Heute: Kernscheid - Dritte Fußballmannschaft dank Kunstrasenplatz

Freude über realisierte Projekte und Frust, weil viele Pläne immer noch in den Schubladen liegen: Zum Jahreswechsel blicken die 19 Trierer Ortsvorsteher zurück und voraus - und sagen, was sie 2017 gerne über ihren Stadtteil im TV lesen würden. Heute: Horst Freischmidt (CDU) aus Kernscheid.

Horst Freischmidt. TV-Foto: Archiv/ Roland Morgen. Foto: roland morgen (rm.) ("TV-Upload morgen"

Das war 2016:
Die Aufstellung weiterer Ruhebänke und Tempokontrollen: Das sind zwei von mehreren Wünschen aus einer vom Ortsbeirat initiierten Bürgerumfrage, die 2016 erfüllt werden konnten. Zudem wurden die Bauarbeiten für einen neuen Mischwassersammler und ein Regenüberlaufbecken abgeschlossen.
Bereits zwei Wochen vor der offiziellen Einführung las der neue Pfarrer der Großpfarrei Heilige Edith Stein die Messe in der Kernscheider Kirche.
Der Kirchen- und Friedhofsbereich wurden vollständig barrierefrei hergestellt, die Zuwegung zur Kirche und zu einem Großteil der Gräber gepflastert und eine in die Jahre gekommene Friedhofsmauer aus moseltypischem Schiefer komplett erneuert.
Die Erste Mannschaft der SSG Kernscheid wurde - wie vom Ortsvorsteher vorausgesagt - Meister und stieg in die zweithöchste Kreisklasse auf. Und dank des Zulaufs, den es durch den Kunstrasenplatz als Spielstätte gibt, konnte sogar eine dritte Mannschaft gemeldet werden!
Gelungene Restaurierungen einiger für Kernscheid typische Quereinhäuser und eine behutsame Veränderung ihrer Funktion, eine kleine Nachverdichtung sowie mehrere Um- und Ausbauten haben das Erscheinungsbild von Kernscheid positiv verändert.
Die "Höhenlage Kernscheid" wurde vom Stadtplanungsamt als ungeeignet für die Aufstellung von Windkrafträdern klassifiziert.
Auf das Gemeinwohl richtete sich - wie in jedem Jahr - die Arbeit vieler, insbesondere älterer Bürgerinnen und Bürger bei Veranstaltungen der Zivil- und Kirchengemeinde.
Zugezogene Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden dabei vorbildlich integriert.

Das kommt 2017:
Die Veranschlagungen der Ortsteilbudgets 2017 und 2018 sehen wieder jährliche "Betriebskostenzuschüsse" vor: 2500 Euro gehen an die SSG Kernscheid, die jedes Jahr auch die Brauchtumspflege übernimmt. Mit 2750 Euro wird die Kernscheider Rundschau unterstützt, die der innerörtlichen Kommunikation dient. 500 Euro erhält der Verein "Freunde und Förderer des Stadtteils Kernscheid".
Für die weitere Gestaltung des Kurvenbereichs Bohnenberg/Auf der Redoute sind jährlich 2000 Euro veranschlagt.
Jeweils 7000 Euro sind für eine möglichst baldige Einrichtung einer Bürgerbegegnungsstätte vorgesehen. Zur Sicherheit der Kinder erhält die Kita eine Drehflügel-Toranlage. Der Außenbereich wird zweckmäßig umgestaltet.
Der Brubacher Weg erhält als letzte der Kernscheider Straßen eine neue Fahrbahndecke.
Außerdem soll die Sicherheit von Fußgängern an einer besonders kritischen Stelle verbessert werden. Ein Ingenieurbüro ist zudem beauftragt, vorzuschlagen, wie Gullyversandungen und Regenüberläufe verhindert werden können. Der Ortsbeirat Kernscheid schaut auch wieder über den eigenen Tellerrand hinaus und finanziert der Grundschule Irsch die Anschaffung eines Schwebebalkens und von Kunstausstellungsvitrinen.

Diese Schlagzeile …
würde Horst Freischmidt 2017 gerne lesen: "Kleinster Stadtteil geworden, liebenswertes Stadtdorf geblieben" (bezogen darauf, dass Filsch Kernscheid im Dezember hinsichtlich der Einwohnerzahlen überholt hat und Kernscheid nun der kleinste Trierer Stadtteil ist). red

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