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Überwiegend positives Echo auf Globus-Plan für Trier

Einzelhandel : Meist positives Echo auf Globus-Plan für Trier

Die mögliche Ansiedlung eines Warenhauses in Trier-Euren wird im Internet intensiv diskutiert. Das Unternehmen selbst legt die Ergebnisse einer Umfrage vor.

Globus will dem eigenen Baumarkt in Trier-Nord ein neues SB-Warenhaus in Trier-Euren folgen lassen. Als Teil seiner Voruntersuchungen zum künftigen Standort hat das Unternehmen eine Umfrage in Auftrag gegeben. Das Marktforschungsinstitut T.I.P. Biehl & Partner aus Trier befragte mehr als 1000 Haushalte in und um Trier sowie 200 Haushalte in Luxemburg.

Ergebnisse laut Globus: 69 Prozent aller Befragten aus der Region Trier kennen Globus, nicht nur als Baumarkt, sondern auch als SB-Warenhaus.  Über 80 Prozent aller Befragten stehen der Ansiedlung von Globus in Trier positiv und offen gegenüber, 16 Prozent lehnen sie ab. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht in einer Globus-Ansiedlung eine echte Bereicherung der Einkaufsmöglichkeiten für die Region. Zwei Drittel der Luxemburger, die sich einen Globus-Markt vorstellen können, sehen darin einen Grund für zusätzliche Besuche in Verbindung mit der Innenstadt von Trier.

Stefan Ewerling, Leiter Standortplanung bei Globus: „Dass die Befragungsergebnisse so positiv ausgefallen sind, freut uns natürlich und bestärkt uns in unserem Vorhaben.“

Thema ist die mögliche Ansiedlung auch im sozialen Netzwerk Facebook. Der Bericht „Globus will kommen – aber will Trier ihn haben?“ (TV vom 2. Mai) hat eine Flut von Kommentaren ausgelöst.

Tina Zender schreibt: „Ich find’ es genial, wenn hier ein Globus Wahrenhaus gebaut wird, denn da kriegt man sehr vieles, was man sonst nirgendwo in der Stadt Trier bekommt.“ Bianca Clemens fährt regelmäßig zum Globus im saarländischen Losheim: „Die Qualität und der Preis alleine beim Fleisch sind der Hammer.“

Steve Jenewein blickt auf mögliche Folgen für Mitbewerber: „Real und Kaufland (West) würden sicherlich nicht so erfreut darüber sein. Da dürften doch einige Kunden zur Konkurrenz wechseln.“ Anita Welsch sieht darin wiederum Vorteile: „Die Trierer Geschäfte könnten Konkurrenz vertragen.“

Rene Müller schreibt: „An sich finde ich Globus recht gut, aber brauchen wir wirklich noch ein Lebensmittelgeschäft in Trier? Denke wir haben mehr als genug hier.“ Patrick Schneider schlägt vor: „Macht doch eine Abstimmung wie bei der Blauen Lagune.“

Dirk Schürmann löst mit seiner Anmerkung „Trier braucht einen Globus, Ikea, Penny“ Kommentare aus, die die Ansiedlung noch weiterer Märkte wie Primark und Action fordern.

Torsten Resch schreibt: „Dagegen! Es gefährdet mehr Arbeitsplätze, als es schafft. Wir sind mehr als ausreichend versorgt!“ Die weitaus meisten Einträge stehen der Ansiedlung positiv gegeüber. Wolfgang Leinen bringt es in Anspielung auf den Sitz des Unternehmens im saarländischen St. Wendel auf den Punkt: „Hauptsach gudd gess!“