Übler Geruch in Pfalzel: Heute Krisensitzung

Übler Geruch in Pfalzel: Heute Krisensitzung

Viele Menschen in Pfalzel und Ruwer leiden seit Monaten immer wieder unter einem Schwindel und Übelkeit erregenden Geruch. Eine Firma im Trierer Hafen steht im Verdacht, diesen zu verursachen. Ortsvorsteherin Margret Pfeiffer-Erdel hat für heute Abend zur Krisensitzung geladen.

Trier. Die 1995 gegründete Eu-Rec GmbH ist auf die Verwertung und Aufbereitung von Altpapier und Kunststoff spezialisiert. Ihre Produktionsprozesse sollen den üblen Geruch verursachen - davon sind die Ortsvorsteherin und viele Anwohner fest überzeugt. Geschäftsführer Willi Streit hat sich diesem Vorwurf von Beginn an offen gestellt (der TV berichtete mehrmals) und wird laut Mitteilung von Margret Pfeiffer-Erdel auch an der öffentlichen Krisensitzung am heutigen Donnerstag (18.30 Uhr im Amtshaus, Residenzstraße 27) teilnehmen.
"Seit 2013 haben die Geruchsbelästigungen ständig zugenommen, die Lebensqualität in Pfalzel hat sich stark verschlechtert", sagt Pfeiffer-Erdel. "Die Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord hat diese Gerüche bestätigt. Eine Verbesserung ist trotz ständiger Hinweise nicht erkennbar." In den letzten Tagen sei es wieder besonders schlimm gewesen. Zwei Vertreter der SGD Nord haben der Ortsvorsteherin ihre Teilnahme an der Sitzung bestätigt, ebenso Werner Schmitt vom Gesundheitsamt Trier.
Margret Pfeiffer-Erdel skizziert das Ziel der Veranstaltung: "Vor Ort können die interessierten und betroffenen Bürger erfahren, mit welchen Maßnahmen und Auflagen von Seiten der SGD Nord eine Verbesserung dieser unerträglichen Situation erreicht werden kann und muss." jp

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