Uhrschlagglocken kehren zurück nach St. Gangolf

Uhrschlagglocken kehren zurück nach St. Gangolf

Und schon wieder ein viel fotografiertes Spektakel auf dem Trierer Hauptmarkt: Per Spezialkran der Firma Steil sind am Dienstagvormittag die drei Uhrschlagglocken in den Turm von St. Gangolf zurückgekehrt. Sie waren zuvor in der Eifeler Glockengießer in Brockscheid (Kreis Vulkaneifel) erneuert worden.

Foto: Roland Morgen

Auf dem Hauptmarkt gibt es immer etwas zu sehen. Neben den Sehenswürdigkeiten wie Marktkreuz und Petrusbrunnen oder dem Touristen- und Einkäuferbetrieb bietet in diesem Jahr die Marktkirche St. Gangolf reichlich Spektakel. Denn der 508 Jahre alte Turm des Gotteshauses wird derzeit im Inneren saniert. Er ist von einem statischen Meisterwerk an Gerüst umhüllt, und alle paar Wochen rücken Spezialkräne an, um neues Material nach oben zu befördern. Heute m kein Bau- oder Gerüstmaterial an, sondern eher kleinteilige Fracht: die drei Uhrschlagglocken.

Dieses so genannte Zimbelgeläute ist in den vergangenen Wochen in der Eifeler Glockengießerei in Brockscheid (Kreis Vulkaneifel) erneuert worden. "Wir haben insbesondere die Uhrschlaghämmer repariert und neue Aufhängungen angebracht", berichtet Gießerei-Mitarbeiter Matthias Faber (58).

Kranfahrer Markus Heck (50) beförderte die 60, 80 und 130 Kilo schweren Glocken zurück in den Turm.
Insgesamt umfasst das Gangolfer Geläut acht Glocken, die größte davon bringt 2,8 Tonnen auf die Waage. Nach der Turmsanierung sollen sie an Allerheiligen zum ersten Mal nach drei Jahren Zwangspause wieder erklingen.

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