1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Umfrage: Wo bitte geht's denn hier zum Amphitheater?

Umfrage : Wo bitte geht’s denn hier zum Amphitheater?

Rund 400 Menschen besuchen derzeit täglich das Trierer Amphitheater. Dazu kommen Dutzende, die kein Ticket kaufen, sondern sich die Anlage nur von außen ansehen. Wegen der Großbaustelle in der Olewiger Straße verirren sich etliche Touristen zwischen den Absperrungen oder fahren mit ihren Rädern gegen die Fahrtrichtung durch die Baustelle. Wir haben uns umgehört:

Walter Czerny, Trier-Tourist aus Cham in Oberbayern, lässt sich durch die Baustelle in der Olewiger Straße nicht aus der Ruhe bringen. „Jede Baustelle beeinträchtigt den Verkehr, und man muss ja nicht überall und immer perfekt mit dem Auto hinkommen. Wir sind mit unseren Rädern den Schildern nachgefahren und haben das Amphitheater gut gefunden – ganz ohne Karte oder Handy. Uns sind eher die Radwege in der Stadt insgesamt negativ aufgefallen, aber auch da gibt es Städte, wo es noch schlimmer ist. Außerdem kann man dafür rund um Trier umso schöner mit dem Rad unterwegs sein.“

Walter Czerny. Foto: Christiane Wolff

Auch Simone Rau (ohne Foto) aus Heddesheim in Baden-Württemberg nimmt das Chaos eher gelassen: „Einerseits will jeder eine gute Infrastruktur, andererseit aber keine Baustellen. Aber irgendwann müssen die Arbeiten ja gemacht werden. Natürlich wäre es ohne die ganzen Absperrungen noch schöner hier, aber einen negativen Eindruck haben wir nicht.“

Elke und Peter Rössel und ihre beiden Shih-Tsu. Foto: Christiane Wolff

Die beiden Hunde von Elke und Peter Rössel aus Regensburg gehören zur Rasse der Shih-tsu – womit wenigstens zwei chinesische Touristen derzeit Trier besuchen. „Besonderes Interesse an den römischen Bauten haben die beiden allerdings nicht“, sagt Frauchen Elke. Sie und ihr Partner Peter dagegen schon. „Der Weg zum Amphitheater war allerdings ziemlich abenteuerlich. An der Kreuzung zur Hermesstraße musste ein Auto auf den Bürgersteig ausweichen und wir dadurch auf die Straße. Aber wir haben uns durchgekämpft, man muss Situationen schließlich nehmen, wie sie sind“, sagt Elke Rössel. (woc)