UMFRAGE

Der Trierische Volksfreund hat Menschen in Trier gefragt, was sie von einem Nachfolger von Papst Johannes Paul II. erwarten. HEDWIG KIRCHEN, OBER-EMMEL: Ich hatte größtes Vertrauen zu dem alten Papst.

Sein Nachfolger soll sein Werk fortsetzen. Man kann die Kirche nicht ganz umkrempeln. MARTIN ROSS, AUDERATH: Man sollte dem neuen Papst nicht mit zu vielen Erwartungen gegenübertreten. Ihn an seinem Vorgänger zu messen, wäre ein Fehler. Jetzt heißt es erst einmal abwarten. USCHI SCHÄFER, REHLINGEN-FREMERSDORF: Ich wünsche mir keinen konservativen Papst, der neue Papst soll so weitermachen wie der bisherige. Er soll aufgeschlossen sein für die Jugend. Es wird Zeit, dass das Zölibat abgeschafft wird und sich die Einstellung zur Verhütung ändert. FRANZ SKACEL, DORMAGEN: Der neue Papst soll genauso weltoffen sein wie sein Vorgänger. Er soll sich nicht aufs Italienische zurückziehen. Der Papst soll weiterhin so viel reisen. Mir ist jedoch egal, ob der neue Papst aus Europa oder aus Lateinamerika kommt. SIMONE LEIDINGER, PIESBACH: Ich wünsche mir jemanden, der nicht so konservativ ist, jemanden, der sich für eine bessere Stellung der Frauen in der Kirche einsetzt. Jemanden, der nicht nur Ökumene predigt, sondern sie auch umsetzt. Text und Fotos (5): Wolfgang Lenders

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