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Umleitung Kreisstraße Ruwertal Sperrung Sommerferien

Verkehr : Vollsperrung ab Montag: Umleitung zwischen Ruwertal und Trier

Sie ist die Verbindung Nummer 1 zwischen dem Ruwertal und den Trierer Höhenstadtteilen. Für mehrere Wochen wird die K 12 zwischen Waldrach und Korlingen gesperrt. Denn es stehen Sanierungsarbeiten an.

Wer beispielsweise von Farschweiler an die Universität Trier möchte, der hat mehrere Fahrwege zur Auswahl. Noch. Einen kürzeren über die Kreisstraße von Waldrach aus nach Korlingen und dann Richtung Trier-Tarforst. Oder den weiteren über die ehemalige B 52 und die A 602.

Vermutlich ab kommende Woche ist die beliebte Kreisstraße jedoch gesperrt. Nach Auskunft der Kreisverwaltung Trier-Saarburg hat sich der Zustand des Abschnitts der Kreisstraße12 zwischen dem Ruwertal und den Trierer Höhenstadtteilen in den vergangenen Jahren merklich verschlechtert. Gleichzeitig ist diese Straße mit mehr als 3000 Fahrzeugen pro Tag einer der am stärksten befahrenen Kreisstraßenabschnitte.

Sperrung der Kreisstraße vermutlich ab Montag

Der Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier teilt nun mit, dass voraussichtlich ab Montag, 19. Juli, die Bauarbeiten für die Instandsetzung der beiden Brückenbauwerke über den Ruwerradweg und die Ruwer sowie die Deckenerneuerung zwischen Waldrach und Korlingen im Zuge der Kreisstraße beginnen.

Wegen der Arbeiten an den Bauwerken und der geringen Fahrbahnbreite wird die Straße voll gesperrt. Eine Folge dieser Sperrung ist laut LBM, dass die Gesamtbauzeit kürzer ist als bei einer teilweisen Sperrung.

  
  Foto: TV/Typoserv

Vollsperrung wurde in die Sommerferien gelegt

Die Vollsperrung für die Fahrbahnsanierung sowie die Sanierung der beiden Brückenbauwerke sollen bis zum 27. August abgeschlossen werden. Für die Bauzeit wurde laut Landesbetrieb wegen der hohen Verkehrsbelastung der Strecke und der verhältnismäßig langen Umleitungsstrecke (siehe Grafik) die Zeit der Sommerferien gewählt. „Damit konnten die verkehrsärmere Zeit genutzt und die Einschränkungen für den Schulbus minimiert werden.“

Umleitung über Trier-Ruwer und Kürenz

Die Umleitung für den Individualverkehr verläuft in beiden Richtungen durchs Ruwertal über Trier-Ruwer und Kürenz. Der Schwerlastverkehr wird über Trier-Olewig geführt. Die Umleitungen werden in der Örtlichkeit ausgeschildert.

Bei der Sanierung der Fahrbahn werden bei einem Teilstück eine neue Trag- und Deckschicht auf die vorhandene Höhe eingebaut. In einem weiteren Abschnitt wird die Asphaltdecke abgefräst und neu hergestellt. Somit bleibt die vorhandene Höhe der Fahrbahnfläche unverändert. Bei den beiden Bauwerken, Baujahr 1971, sind insbesondere Arbeiten an dem Fahrbahnbelag und der Abdichtung vorgesehen. Damit kann die Lebensdauer der beiden Bauwerke nochmals deutlich verlängert werden.

Die Ausbaulänge beträgt insgesamt rund 2,5 Kilometer. Die Sanierungskosten für die Fahrbahn betragen rund 600 000 Euro und werden vom Landkreis Trier-Saarburg getragen. Der Anteil des Landkreises wird wiederum zu 78 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz gefördert.

Die Strecke im Ruwertal kann saniert werden, weil andere Straßenbauprojekte im Kreis nicht wie geplant angegangen werden. Beispielsweise das Projekt Wiltinger Straße in Konz oder die Ortsdurchfahrt Onsdorf. Stattdessen wir nun zwischen Korlingen und Waldrach gebaut.

Weitere Straßen werden ausgebaut

Und nicht nur da. Auch die K 86 zwischen Thörnich und Detzem soll auf rund 650 Metern für 195 000 Euro ausgebaut werden. Der Ausbau der K 91 zwischen Heidenburg und der Landesstraße 148 schaffte es ebenso eher unerwartet auf die Liste der Projekte, die verwirklicht werden sollen. Das Projekt betrifft rund 1800 Meter Straße und soll rund 560 000 Euro kosten.

Die K 91 liegt zwar auf Trittenheimer Gemarkung. Sie mündet an beiden Enden auf Bernkastel-Wittlicher Gebiet in die Kreisstraße 76. Diese ist bereits größtenteils saniert. Ein noch fehlendes Teilstück will der Nachbarkreis unter der Bedingung ausbauen, dass die Trier-Saarburger Kreisstraße 91 ausgebaut wird.

Nur 90 Meter lang ist der Abschnitt der Ortsdurchfahrt von Naurath (Eifel), der für 128 000 Euro auf Vordermann gebracht werden soll. Dort befindet sich noch ein schadhaftes Pflaster. Seit Jahren drängen Ortsgemeinde und die Straßenmeisterei auf die Sanierung dieses Abschnitts.