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Umleitung über Schweich und Kenn

Umleitung über Schweich und Kenn

Wegen Fahrbahnsanierung wird die Ehranger Moselbrücke von heute, 21 Uhr, bis Sonntag, 24 Uhr, teilweise gesperrt. Wer von der Eifel- auf die Hunsrückseite möchte, muss zur Anschlussstelle Schweich an der A 1 fahren. Wer aus Richtung Hermeskeil nach Luxemburg möchte, muss an der Anschlussstelle Kenn "drehen".

Trier/Schweich/Kenn. Im November war die Ehranger Brücke schon mal ein Wochenende dicht, nun ist es wieder soweit. Wegen Bauarbeiten am hunsrückseitigen Brückenkopf kann die wichtige Straßenverbindung erneut nur eingeschränkt genutzt werden. Erst gestern Vormittag hat sich das Autobahnamt Montabaur endgültig zu der Fahrbahnsanierung mit Teilsperrung entschlossen. "Wären Unwetter vorhergesagt worden, hätten wir die Arbeiten verschieben müssen", sagt Christian Hellwig. Nieselregen oder kürzere Schauer seien zu verkraften. Hellwig: "Dann müssen wir eben mal eine halbe Stunde warten, denn der Guss-asphalt kann nicht bei Regen eingebaut werden."
Autofahrer müssen während der Teilsperrung von heute, Freitag, 21 Uhr, bis Sonntag, 24 Uhr, Folgendes beachten: Von der Eifelseite kann man in dieser Zeit nicht über die Ehranger Moselbrücke zu der auf der Hunsrückseite liegenden Anschlussstelle Ehrang fahren. Die Kraftfahrer müssen auf der Moseluferstraße (B 53) bleiben und weiter bis zur A 1-Anschlussstelle Schweich fahren. Von dort ist dann die Weiterfahrt Richtung Koblenz/Saarbrücken möglich. Die Umleitung ist ausgeschildert.
Eine weitere Teilsperrung betrifft die andere Moselseite: den Übergangsbereich von der L 151 zur B 52. Autofahrer, die auch Richtung Hermeskeil kommen, können nicht den direkten Weg über die Brücke in Richtung Luxemburg oder B 53 nehmen. Sie müssen zunächst auf der A 602 bis zur Anschlussstelle Kenn weiterfahren und eine "Ehrenrunde" drehen. Das geht so: Kenn abfahren, einige Hundert Meter weiter in Fahrtrichtung Trier auf die A 602 auffahren, Ehranger Brücke wieder abfahren - und dann geht's wie gewohnt über die Moselbrücke auf die Eifelseite.