UMWELT

Zu den Berichten "Trier verdient gut am Motorendonner" und "Hohe Hürden auf dem Weg zur Nachhaltigkeit" (TV vom 19. Januar):

Jörg Pistorius berichtet, dass der ADAC-Rallyezirkus der Stadt und der Region "1,4 Millionen Euro und einen enormen Imagegewinn" einbringe und daher unverzichtbar sei. Jeder, der vor diesem Hintergrund jetzt noch diese Rallye ablehne, müsse Rechenschaft ablegen, auf so viel Geld zu verzichten. Zwei Seiten weiter gibt Frank Göbel in seinem Bericht über die Eröffnungsveranstaltung der Reihe "Rio plus 20" des Vereins Lokale Agenda 21 Trier eine Aussage von Angelika Zahrnt wieder, der Ehrenvorsitzenden des Bunds für Umwelt und Naturschutz. Demnach sei statt Sorglosigkeit das Verantwortungsgefühl für künftige Generationen weit verbreitet, "auch bei Unternehmen und Konsumenten, denen nicht mehr egal sei, unter welchen Umständen Produkte entstehen". Zugegeben, ich bin Vorstandsmitglied des Lokale-Agenda-Vereins und stehe damit diesem Bericht näher. Aber es hat mich schon ziemlich erstaunt, in derselben Ausgabe einer Tageszeitung zwei so einander grundlegend widersprechende Aussagen vorzufinden. Kleine Korrektur: Die Klimakonferenz 2009 war meines Wissens nicht in Stockholm, sondern das Fiasko von Kopenhagen. Raimund Scholzen, Trier