Umweltpolitik im Visier

Mit einer Veranstaltung zum Thema "Umweltpolitik im Fadenkreuz" setzt der Arbeitskreis "Umwelt und Nachhaltigkeit" der Jungen Union weitere Akzente. Offen wurden Kritik und Wünsche sowie Fragen während einer anschließenden Diskussion besprochen.

Trier. (red) Um umweltpolitische Themen mit der Basis zu besprechen, neue Wege zu planen, aber auch Kritik an bestehenden Projekten zu äußern, fand erstmals eine Diskussionsveranstaltung des Arbeitskreises "Umwelt und Nachhaltigkeit" der Jungen Union statt. Einleitend stellte Dirk Louy, Vorsitzender des Arbeitskreises, das Themenfeld sowie den Grundbegriff der Nachhaltigkeit vor und verwies auf zukünftige Schritte wie den Antrag für die Einrichtung eines Finanztopfes für nachhaltige Energiefragen. Mit dem entsprechenden Fachwissen stellte Frau Kaes-Torchiani die Bedeutung von ökologischen und ökonomischen Aspekten für die städtische Entwicklung heraus, die "zwei Seiten einer Medaille sind". Um die Perspektive auch auf Landesebene zu öffnen, referierte Arnold Schmitt MdL zu diesem Schwerpunkt und stellte heraus, dass sich die Landtagsfraktion der CDU für die Einrichtung einer Enquete-Kommission für nachhaltige Energiefragen durchgesetzt hat.Udo Köhler, stellvertretender Kreisvorsitzender der Trier CDU, leitete die anschließende Diskussion. Von Solaranlagen im städtischen Raum bis hin zu den Aufgaben Triers als Oberzentrum und der frühen Einbindung des Umweltbewusstseins bei Schülern reichte die Themenpalette. Betont wurde eine stärkere Absprache und Zusammenarbeit mit dem umliegenden Kreis, denn gerade bei der Energieabsicherung kann man neue Herausforderungen besser gemeinsam lösen. Ein Ergebnis dieses Abends ist, so Dirk Louy, "dass Umweltpolitik durchaus ein wichtiges Thema für die CDU ist und bleiben wird".