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Unerfüllbarer Wunschtraum ist Realität

Unerfüllbarer Wunschtraum ist Realität

Begeistert zeigten sich die Besucher des am Samstag offiziell eröffneten Frankenturms. Herbert Michael Kopp, der Vorsitzende des Vereins Trierisch, sprach gar von einem "Jahrhundertereignis für die Stadt".

Trier. Schätzungsweise mehr als 2000 Menschen nutzten beim Fest am Wochenende die Gelegenheit, Triers "neue alte Attraktion" zu besichtigen. Für den 85-jährigen Alex Bastreri ging ein alter Wunsch in Erfüllung. Der aus Italien stammende Gastronom, von 1956 bis 1992 Wirt der beliebten Gaststätte "Stübchen", hatte sich "immer gewundert, warum die Trierer den Turm so vernachlässigt haben. Jetzt bin ich froh, dass man endlich reingehen kann."Herbert-Michael Kopp nannte das erfolgreich abgeschlossene Turmbelebungs-Projekt des Denkmalrettungsvereins Trier-Gesellschaft ein "Jahrhundertereignis: Trier hat eine zusätzliche Attraktion, die vor noch nicht allzu langer Zeit als unerfüllbarer Wunschtraum galt.

Der um 1100 erbaute Frankenturm kann künftig für kleinere Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Vorträge genutzt und im Rahmen von Gruppenführungen besichtigt werden. Die Vermarktung wird die Tourist-Information Trier (TIT) übernehmen. Wie Porta Nigra, Kaiserthermen und Amphitheater soll der Frankenturm auch eine eigene Schauspiel-Führung erhalten. Zudem kann er für private Anlässe gemietet werden.

Den Abschluss des Frankenturm-Projekts pünktlich zu ihrem 25. Gründungtag feierten die Trier-Gesellschaft und die Trierer am Wochenende mit einem großen Bürgerfest. Das "mittelalterlich" angehauchte Unterhaltungsprogramm kam auch bei jüngeren Besuchern gut an.

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