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Unfallstatistik der Autobahnpolizei Schweich

Verkehrsunfallstatistik 2020 : Unfallstatistik der Autobahnpolizei Schweich: Weniger Menschen verletzt als in den Vorjahren

Die Polizeiautobahnstation Schweich meldet weniger Unfälle. Ein Grund dafür ist die Corona-Pandemie.

Weniger Unfälle und weniger Verletzte als im Vorjahr: Das meldet die Polizeiautobahnstation Schweich. Die Zahlen sind im Vergleich zu 2019 zurückgegangen. Die Gesamtunfallzahl ist von 911 auf 774 gesunken – ein Rückgang um 15 Prozent. Die Hauptunfallursachen sind dennoch ähnlich.

Die Zahl der Verletzten ist 2020 gesunken. Im vergangenen Jahr wurden 27 Menschen bei einem Verkehrsunfall schwer und 105 Menschen leicht verletzt (2019: 38 und 117 Menschen). Wie im Vorjahr wurde ein Mensch bei einem Unfall getötet. Insgesamt sind somit 133 Menschen bei einem Unfall verunglückt. Das ist der niedrigste Wert in der Statistik, den die Autobahnpolizei Schweich veröffentlichte (2013 bis 2020).

Laut Auskunft der Autobahnpolizei ist dieser Rückgang vermutlich auf ein deutlich geringeres Verkehrsaufkommen zurückzuführen. „Durch die verschiedenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie kam es zeitweise zu erheblich weniger Berufs- und Reiseverkehr“, heißt es weiter.

Die Hauptursachen für Unfälle waren nach wie vor zu hohe Geschwindigkeit, zu geringer Abstand und nicht ausreichend gesicherte Ladung. Außerdem haben auch Fehler beim Überholen und beim Vorbei- und Nebeneinanderfahren für Unfälle gesorgt.

Bei 37 Unfällen wurde eine mangelnde Verkehrstüchtigkeit festgestellt. In 14 Fällen fuhr der Fahrer unter Alkoholeinfluss, in vier Fällen unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss. Vier Menschen wurden bei diesen Unfällen schwer und ein Mensch leicht verletzt.

Von 78 Unfällen, bei denen sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle entfernte, konnte dieser 27 Mal ermittelt werden. Das sei ein deutlicher Rückgang zu den Vorjahren.

Insgesamt ereigneten sich 65 Unfälle im Bereich von Baustellen – fast 50 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Ursachen dafür waren häufig Fehler beim Fahrstreifenwechsel und mangelnder Sicherheitsabstand.