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Uni Trier bietet vielfältiges Sportangebot und baut neue Sport-Arena

Uni Trier : Unisport: Von A wie Aerobic bis Z wie Zumba – Wie auch Sie mitmachen können

Auf dem Unisportgelände finden derzeit Bauarbeiten statt. Was dort entsteht und wer vom Sportangebot der Uni profitiert.

Aufgewühlte Erde, ein Schotterhaufen und ein Bagger. Hinter den Tennisplätzen der Universität Trier entsteht eine Unisport-Arena mitten im Grünen. Mit dem neuen, überdachten Aktionsbereich soll das Sportangebot für Trierer Studierende, Uni-Mitarbeitende und Gäste noch attraktiver werden. Dort, wo sich zwei seit einiger Zeit ungenutzte Tennisplätze befanden, können zukünftig zum Beispiel Aerobic-Kurse, Spinning-Events oder Tanzveranstaltungen stattfinden. „Wir wollen mit dem Unisport einen Kanon an Sportangeboten schaffen, der über die Schulsportarten hinausgeht“, sagt Dr. Christoph Heib, der Leiter des Unisports. Das Spektrum umfasse daher Sportarten von A wie Aerobic bis Z wie Zumba.

Auch Nicht-Studenten können Unisport nutzen

Für 10 Euro pro Semester können Studierende der Universität und Hochschule unter anderem Kurse in Badminton, Yoga, Lacrosse, Karate, Paartanz, Rugby und Hip-Hop-Tanz besuchen. Sind noch Plätze frei, können auch externe Gäste mit einem Sportsemesterticket (Kosten: 49 Euro) an den Kursen teilnehmen. Einige Angebote werden in Echtzeit online übertragen, sodass Interessierte auch von zu Hause mitmachen können.

Um an den Kursen teilnehmen zu können, braucht man ein Sportsemesterticket, das man an allen TUKAN-Automaten auf dem Unigelände kaufen kann. Anschließend muss man sich über die Internetseite des Unisports registrieren, dann kann man sich für die einzelnen Kurstermine anmelden.

 Tim Biermann (links) und Mats Roth spielen Tischtennis auf dem Unisportplatz.
Tim Biermann (links) und Mats Roth spielen Tischtennis auf dem Unisportplatz. Foto: Wonnebauer Franziska

„Sport ist ein schönes Vehikel, das Menschen zusammenbringt“, sagt der Diplom-Sportlehrer. Aber Sport sei auch wichtig für die Gesundheit der jungen Menschen. „Viele Studierende kommen unfit zu uns“, sagt Dr. Heib. Für diese Studierenden haben er und der Soziologieprofessor Dr. Rüdiger Jacob ein spezielles Bewegungsangebot aus kostenlosen Präsenz- und Onlinekursen entwickelt. Das BEST-Programm, das für „Besser studieren mit Sport“ steht, ist übrigens nicht das einzige kostenlose Sportangebot: Auch die Laufgruppe und der Onlinekurs für Bürogymnastik „Fit am Arbeitsplatz“ sind kostenfrei zugänglich. Uniangehörige können außerdem sowohl den Laufpfad als auch die Kleinspielfelder und den Calisthenics-Park kostenfrei nutzen.

Welcher Sport bei Trierer Studierenden aktuell besonders beliebt ist

Besonders gefragt sei aktuell der Hip-Hop-Tanzkurs, verrät Dr. Heib. Die Wartelisten seien für jeden Termin so voll, dass man kurzfristig einen zweiten Kurs eingerichtet habe, der schon diese Woche starten soll. Der Leiter des Unisports ist froh, dass die Nachfrage nach Sportangeboten inzwischen wieder steigt. Denn der Unisport habe stark unter der Pandemie gelitten, unter anderem, weil die Sporthalle wegen der Corona-Abstandsregelungen als Ausweichstätte für Klausuren genutzt wurde. Eineinhalb Jahre wurden alle Sportangebote gestreamt. Das bedeutete auch, dass die Angebote nicht durch Mundpropaganda verbreitet wurden. Vor allem jüngere Studierende kennen das Unisport-Angebot daher noch nicht. Inzwischen steht die Sporthalle zu zwei Dritteln wieder für Sportangebote zur Verfügung. 700 Semestertickets wurden verkauft. „Das ist weit unter der Hälfte dessen, was im Sommer vor Corona war“, sagt Dr. Heib. Er hofft daher, dass das Unisport-Angebot durch den geplanten Instagram-Kanal wieder mehr Studierende erreichen wird. Letztlich gehe es ihm darum, möglichst viele Studierende zu bewegten Studierenden zu machen – egal, ob im Unisport oder anderswo.