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Universität hat einen neuen Vizepräsidenten

Universität hat einen neuen Vizepräsidenten

Joachim Hill kümmert sich von nun an in Trier unter anderem um die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Master-Abschlüsse.

Trier. (red) Der Umweltwissenschaftler Joachim Hill ist offiziell in sein neues Amt eingeführt worden. Er löst Wolfgang Klooß als Vizepräsident der Universität Trier ab. Eine Aufgabe verbindet die beiden vor allem: der Bologna-Prozess, allen voran die Umstellung der Studiengänge auf Bachelor- und Master-Abschlüsse.

Präsident Peter Schwenkmezger dankte Klooß für dessen engagierten Einsatz. Neben der Umstellung und Akkreditierung der Studiengänge war die Etablierung eines Qualitätssicherungssystems für Forschung und Lehre eine von Klooß' zentralen Leistungen. Klooß erwartet für die Zukunft einen noch schärferen Wettbewerb zwischen den Hochschulen und äußerte Bedenken gegenüber den Maßstäben, nach denen Qualität an Universitäten heute bemessen werde. "Die Höhe der Drittmittel-Einwerbung gilt als oberstes Qualitätskriterium. Das halte ich für fragwürdig." Hill sieht die Uni gut aufgestellt: "Es ist bemerkenswert, was Trier als eine Universität mittlerer Größe an Forschung leistet."