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Unterirdisches Trier und das Herrenbrünnchen: Die Tipps der Trierer

Unterirdisches Trier und das Herrenbrünnchen: Die Tipps der Trierer

Der TV hat seine Leser aufgerufen, Meike Winnemuth Tipps zu nennen, was Sie in Trier noch unternehmen könnte. 14 Mails mit Empfehlungen sind eingelaufen. Sie reichen von einem Besuch der unterirdischen Krypta der Konstantinbasilika bis zum Vorschlag, Nussecken mit Guildo Horn zu backen.

14 Tippgeber haben sich zu Wort gemeldet, vier von ihnen haben der Journalistin das unterirdische Trier ans Herz gelegt. So empfehlen Silke Urban aus Butz weiler und Marlene Klas aus Thörnich die kilometerlangen unterirdischen Weinkeller. Klas nennt speziell die der Bischöflichen Weingüter, in denen der Kellermeister per Fahrrad unterwegs sein soll. Udo Lange aus Trier schickt die Journalistin unter die Konstantin Basilika. "Dort ist noch viel von der früheren römischen Stadt zu erleben", schreibt Lange. Auch das Rheinische Landesmuseum mit der Grabmalstraße und dem Münzkabinett mit dem einmaligen römischen Goldschatzfund müsse die Autorin unbedingt ansehen. Für beide Orte bietet sich der Ingenieur für Gartenbau als Führer an.
Guy Charlier aus Trier schlägt gleich eine ganze unterirdische Wanderung durch Trier mit folgenden Stationen vor: Krypta der Basilika, jüdischer Friedhof, Sarkophage in St. Maximin und Essen in den Bischöflichen Weingütern. Als Gegensatz könne Winnemuth den Hochbunker beim Theater erklimmen und dort einen ungewöhnlichen Blick über Trier genießen. Der Bildhauer lädt die Autorin zudem in sein Atelier ein. Gleiches hat die Trierer Keramikkünstlerin Frauke Güntzel per TV getan.
Einen sehr geschäftigen und einen sehr stillen Ort soll Meike Winnemuth nach Ansicht von Peter Schuh erkunden. Den Petrusbrunnen auf dem Hauptmarkt solle sie mit Lieselotte Haupers ansehen, die ein "herrliches Mundartgedicht" auswendig rezitieren könne. In der Brunnenstube des Herrenbrünnchens könne man dem Wasser oder besser, der Quellnymphe Thetis lauschen.
Die Ehrenpräsidentin der Clara-Viebig-Gesellschaft, Christel Arentz aus Trier hat Meike Winnemuth dazu eingeladen, auf den Spuren der Schriftsteller-Kollegin Clara Viebig zu wandeln. Viebig, die 1860 in Trier nahe der Porta geboren wurde, sei zu ihrer Zeit ebenfalls eine Bestsellerautorin gewesen und habe die Eifel literarisch bekannt gemacht, schreibt Arentz.
Ebenfalls künstlerisch inspiriert sind die Tipps der Konzer Malerin Hiltrud Fassbender. Sie möchte Winnemuth in die "wunderschöne" Kunstausstellung im Palais Walderdorff locken und anschließend am heimischen Kamin mit ihr "babbeln".
Monika Wender, Vorsitzende des Vereins Tufa Tanz, lädt die Journalistin in einen ihrer Kurse zum "Aktiv Entspannen mit Pilates" in die Tufa ein, empfiehlt ihr aber gleichzeitig das Kultur- und Kommunikationszentrum selbst mit seinen vielen anderen Veranstaltungen.
Einen Spaziergang zu den etwa 800 Jahre alten, dicken Eichen auf dem Kockelsberg und eine leckere Gemüseplatte im Berghotel Kockelsberg empfiehlt die Triererin Monika Lange. Einen Vorschlag ganz anderer Art hat Silke Urban aus Gusterath: "Meike sollte mit Guildo Horn Nussecken backen - gefilmt vom Offenen Kanal". Thomas Vatheuer, Pressesprecher des Weinachtsmarkts, regt an, Winnemuth solle die Glühweinkönigin kennenlernen, denn die gebe es nur in Trier.
Geheimnisvoll klingt die Empfehlung von Meggi Thielen aus dem Ruwertal. Meike Winnemuth solle auf keinen Fall den "Honigengel und die Schnurbäume" versäumen, schreibt sie. Sie liebe diesen verwunschenen Ort, den sie aus Kindertagen kenne. Bei den damaligen Besuchen habe sie immer die Rätsel um die großen Steintröge durch "gruselndes Reingucken" lösen wollen. wo sich dieser Ort befinde, müsse Meike Winnemuth selbst herausfinden.
Ein netter Versuch ist die Mail von Sonia Koetsier aus dem niedersächsichen Uelsen: Sie kenne sich in Trier nicht gut aus, sei aber von der Schwärze der Porta Nigra beeindruckt gewesen. Dies sei zwar kein Geheimtipp, dafür interessiere sie sich aber für die Wandergurke. maiExtra

Eine halbe Million Euro, die sie in der Sendung "Wer wird Millionär" gewonnen hat, hat das Leben von Meike Winnemuth verändert. Die Journalistin hat daraufhin eine einjährige Weltreise durch zwölf Städte angetreten und ein Buch darüber geschrieben, das zum Bestseller wurde. Auf der Weltreise hat sie festgestellt, dass sie auf Fragen nach Deutschland oft nicht antworten konnte. Also beschloss sie, ihr Heimatland ein Jahr lang zu erkunden und elf Städte sowie eine Insel zu besuchen. Erste Station: Trier. Winnemuths Blog zur Reise: www.zurueckauflos.com maiExtra

 „Terrier aller Länder vereinigt euch!“ Dies hat Meike Winnemuth in ihrem Weblog unter das Bild von ihrem Hund im Karl-Marx-Haus geschrieben.Foto: Meike Winnemuth
„Terrier aller Länder vereinigt euch!“ Dies hat Meike Winnemuth in ihrem Weblog unter das Bild von ihrem Hund im Karl-Marx-Haus geschrieben.Foto: Meike Winnemuth

Die Verlosung: Unter den 14 Tippgebern hat der TV die Wandergurke verlost, die die Autorin mit Beginn ihrer Städtetour durch Deutschland auf eine eigene Reise geschickt und TV-Redakteurin Marion Maier übergegeben hat. Die Gewinnerin ist: Marlene Klas, Thörnich. Als Kurzzeitbesitzerin soll sie sich nun mit der Gurke ablichten lassen und das Foto mit Angaben zu sich und Details, wie die Gurke in ihre Hände gelangt ist Meike Winnemuth schicken. Die Autorin will die Geschichten in ihrem Reiseweblog ( www.zurueckauflos.com ) veröffentlichen.