Unverzichtbar

TRIER. (red) 615 349 Menschen haben 2005 die insgesamt 1516 sozial-caritativen Dienste und Einrichtungen im Bistum Trier in Anspruch genommen. Gegenüber 2004 (609 004 Personen) hat sich die Zahl der Hilfebedürftigen erhöht.

Diese Zahlen weist die Statistik des Diözesan-Caritasverbands Trier für 2005 aus. Winfried Görgen, stellvertretender Direktor des Diözesan-Caritasverbandes Trier: "Die Zahlen zeigen, wie viele Menschen Rat, Hilfe und Beistand brauchen und dies in den sozialen Diensten der katholischen Kirche finden. Wir sind sehr dankbar für das Vertrauen, das uns rat- und hilfesuchende Menschen entgegenbringen, sowie für die Arbeit, die haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in den Diensten und Einrichtungen Tag für Tag erbringen." Sozial-caritative Dienste und Einrichtungen seien, so Görgen weiter, unabhängig unverzichtbar: "Was zählt, ist, dem Menschen in seiner individuellen Situation bedarfsgerechte Hilfe zu ermöglichen." Görgen nennt die rund 9137 Personen, die sich ehrenamtlich in den Diensten und Einrichtungen der verbandlichen Caritas engagieren, sowie weitere rund 30 000 in den Pfarrgemeinden und Personalfachverbänden tätigen Ehrenamtlichen als wichtige Stützen des Hilfesystems. 21 695 Menschen unterstützen darüber hinaus die Caritas im Bistum Trier mit ihrer persönlichen Mitgliedschaft. Spender und Förderer leisten mit ihrer finanziellen Hilfe einen wertvollen Beitrag: Das gesamte Spendenvolumen des Diözesan-Caritasverbandes, das Projekten im Bistum Trier sowie Hilfemaßnahmen in Osteuropa und Afrika zugute kommt, lag 2005 bei 781 312 Euro. Das Hilfenetz der Caritas umfasst Dienste und Einrichtungen der Caritasverbände, der Fachverbände und vieler weiter Träger in den Fachbereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Familienhilfe, Gesundheitshilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie weitere soziale Hilfen, zu denen unter anderem die Sucht-, Migrations- oder Schuldnerberatungsstellen, Kleiderkammern und Tafel-Projekte sowie Ausbildungs- und Qualifizierungsangebote für Arbeitslose gehören.