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(Update) Feuerwehreinsatz in einem Haus in Trier: Spülmaschinenanschluss platzt - Gebäude unbewohnbar

(Update) Feuerwehreinsatz in einem Haus in Trier: Spülmaschinenanschluss platzt - Gebäude unbewohnbar

800 Liter Wasser haben ein Haus in der Trierer Südstadt vorerst unbewohnbar gemacht. Das Wasser ist am Freitagvormittag zunächst unbemerkt in der Dachwohnung ausgetreten. Bewohner unterer Geschosse, bei denen es von der Decke herabtropfte, haben die Berufsfeuerwehr alarmiert.

Keiner daheim, und das Wasser läuft ungehindert - der Albtraum aller Wohnungsinhaber ist am Freitag in einem Wohnhaus der Trierer Saarstraße Realität geworden. Mit fatalen Nebenwirkungen. Gegen 10.56 Uhr schlugen die Bewohner der unteren Geschosse Alarm, als es bei ihnen zusehends stärker von der Decke tropfte.
Die Berufsfeuerwehr, die mit drei Fahrzeugen und zehn Mann anrückte, fand die Ursache im Dachgeschoss. Der Anschluss einer Spülmaschine war geplatzt - und das Wasser strömte. Als die Feuerwehr das Ventil schloss, waren bereits 800 Liter ausgetreten, was laut Einsatzleiter Michael Budinger am Wasserzähler abzulesen war. Die Zähluhr im Keller war kurz zuvor von den Stadtwerken ausgetauscht und auf Null gestellt worden.
Wieso daraufhin der Anschluss platzte, ist noch unklar. Der Bewohner, der zum Zeitpunkt des Malheurs nicht anwesend war, erklärt, die Spülmaschine sei nicht in Betrieb gewesen.
Das ganze Ausmaß der Schäden ist derzeit nicht abzusehen. Zwei hinzugezogene Experten - ein Bauprüfer und ein Statiker - erklärten das Haus für vorerst unbewohnbar. Zum einen, weil erst die Decken geöffnet und auf ihre weitere Belastbarkeit hin überprüft werden müssen, zum anderen, weil sicherheitshalber der Hausstrom komplett abschaltet wurde.
Betroffen sind insgesamt fünf Bewohner, die nun erst einmal anderweitig unterkommen müssen. Nach Einschätzung der Feuerwehr ist in der Frage der Notunterbringung zunächst der Hausbesitzer, im konkreten Fall ein Privatmann aus dem Kreis Trier-Saarburg, in der Pflicht.