Verband unterstützt Sportvereine bei Aufnahme von Flüchtlingen

Verband unterstützt Sportvereine bei Aufnahme von Flüchtlingen

Der Stadtsportverband und die Stadt Trier rufen Vereine auf, Sportangebote zur Integration von Flüchtlingen zu melden, um eine zentrale Übersicht zu schaffen. Auch finanzielle Unterstützung der Vereine ist geplant.

Trier. 3500 Asylsuchende sind derzeit in den Trierer Erstaufnahmeeinrichtungen in der Dasbachstraße und der Gottbillstraße untergebracht. Zudem ist geplant, dass 2015 rund 400 und 2016 rund 500 Flüchtlinge eine Heimat in Trier finden werden, zum Beispiel in der Burgunderstraße und in der Jägerkaserne.
"Um diese Menschen schnell in Trier zu integrieren, ist Sport ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Und der Trierer Sport ist bereit, diese Aufgabe zu übernehmen!" sagt Heinz-Peter Kann, Vorstandsvorsitzender des Stadtsportverbandes Trier.
Gemeinsam mit Sportdezernent Andreas Ludwig hat der Verband alle Trierer Vereine angeschrieben. Ziel ist es, nicht nur an die Vereine zu appellieren, sich dem Thema anzunehmen, sondern alle Möglichkeiten von Sportangeboten zur Integration von Flüchtlingen in Sportvereinen zu sammeln. Bei der Stadt übernimmt Ruth Strauß diese Aufgabe. An sie können sich alle Sportvereine wenden, die bereit sind, künftig Flüchtlinge als Mitglieder aufzunehmen oder in Sportangebote zu integrieren (E-Mail: ruth.strauss@trier.de ). Die künftig dauerhaft in Trier lebenden Flüchtlinge werden dann von den Koordinatoren über die Sportangebote informiert.
"Mit einer Mitgliedschaft sind auch alle Flüchtlinge beim Sporttreiben versichert", sagt Bernd Michels, stellvertretender Vorsitzender des Stadtsportverbandes. "An der Beitragsfrage soll die Aufnahme von Flüchtlingen in Sportvereine auf keinen Fall scheitern." red

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