Verbandsgemeinde will wegen Schule notfalls vor Gericht ziehen

Verbandsgemeinde will wegen Schule notfalls vor Gericht ziehen

Wenn alles optimal läuft, können ab Ende der Herbstferien alle Grundschüler aus Zemmer im Schulgebäude in Zemmer-Rodt unterrichtet werden. Diese Prognose hat ein Vertreter der Verbandsgemeindeverwaltung Trier-Land bei der Sitzung des Verbandsgemeinderats abgegeben.

Mit seinem Beschluss in der jüngsten Sitzung hat das Gremium den Weg dafür freigemacht, drei neue Räume zu errichten. Bis die Räume bezogen werden können, muss eine Klasse in einem heute als Stuhllager der Rodter Halle genutzten Raum unterrichtet werden.
Heftige Kritik hat es an der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) und der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord (SGD) gegeben. An der SGD, weil zu prüfende Unterlagen mehrere Monate lang nicht bearbeitet worden sind, wodurch sich der Baubeginn verzögert. An der ADD, weil die weniger Zuschuss gewähren möchte als ursprünglich zugesagt (der TV berichtete). Als Begründung wird nach Auskunft von Bürgermeister Wolfgang Reiland angeführt, dass als Grundlage für den Zuschuss Kosten angenommen werden, die beim Ausbau von Räumen am Schulgebäude in Zemmer entstehen würden. Dieses Gebäude war als Schulstandort vor einigen Jahren aufgegeben worden.
Mehrere Redner wollen dieses Vorgehen nicht hinnehmen. Notfalls solle die Verbandsgemeinde die Höhe der Zuschüsse gerichtlich überprüfen lassen. har

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