Verein für die Menschenwürde

Verein für die Menschenwürde

TRIER. (red) Nach vorbereitenden Gesprächen hat sich das "Trierer Bündnis für Lebensrecht und Menschenwürde" konstituiert.

Das Bündnis steht in der Nachfolge des "Runden Tisches Lebensrecht Trier", der während der gesellschaftlichen Diskussion um die Neuregelung des Paragrafen 218 in den 90er Jahren als ökumenische Bürgerinitiative entstanden war.Neuregelung des Paragrafen 218

Grundlegendes Prinzip für die Arbeit der neuen Initiative ist die bedingungslose und uneingeschränkte Anerkennung der Würde und des Lebensrechts aller Menschen von der Zeugung bis zum natürlichen Tod - unabhängig davon, ob diese religiös, philosophisch, weltanschaulich oder humanistisch begründet wird. Davon ausgehend versteht sich das Bündnis als Netzwerk in der Konfrontation mit dem gesamten Spektrum der Infragestellung von Lebensrecht und Menschenwürde.Dabei geht es um die Themen Embryonenforschung, Klonversuche, pränatale Selektionstechnik und Abtreibung. Zudem geht es um Versuche an Nichteinwilligungsfähigen bis hin zur Problematik, aktive Sterbehilfe bei Schwerstbehinderung und aussichtslosem Leiden gesellschaftlich zu etablieren und dafür juristische Voraussetzungen zu schaffen. Angesichts der kulturellen, sozialethischen und religiösen Herausforderungen durch Medizin- und Biotechnik, sollen die Schwerpunkte des Bündnisses in der Information und Bewusstseinsbildung der Gesellschaft liegen. Ferner will der Verein die Wahrnehmung von Möglichkeiten, die rechtlichen und sozialen Rahmenbedingungen für einen verstärkten Lebensschutz verbessern und somit eine dementsprechende Einflussnahme auf Gesetzgebung und Politik erreichen. Wer an einer Mitarbeit interessiert ist oder die Grundsatzerklärung des Bündnisses zugesandt haben möchte, kann sich an die Kontaktadresse wenden. Kontaktadresse: Michael Frisch, Zum Römersprudel 131, 54294 Trier, Telefon 0651/31011, E-Mail: mifrisch@web.de

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