VERKEHR

Zur Berichterstattung über mögliche neue Tempolimits in Trier und die Einrichtung einer Tempo-20-Zone mit Kommentierung Pro & Contra:

Dem Kontra-Kommentar kann ich zur zustimmen. Ich fahre fast täglich die Strecke durch Mustorstraße, Konstantinplatz und Weberbach. Die Befürworter einer Tempo-20-Zone für diese Route sollten mal selbst mit 20 km/h fahren, damit sie feststellen, dass sie fast von jedem Jogger und Fahrradfahrer überholt werden. Wenn alle Verkehrsteilnehmer aufmerksam den ihnen nachfolgenden Verkehr beobachten, zum Beispiel aus Richtung Gartenfeld, ist eine freiwillige Rechts-vor-links-Regelung geboten. Ein Schleichen könnte aufgrund der Zebrastreifen Weberbach/Konstantinstraße sogar für einen enormen Rückstau in Richtung Ostallee/Gartenfeld führen. Die weiteren Konsequenzen sind im Kontra-Kommentar ausreichend geschildert. Nicht geübte Autofahrer könnten ihr Auto zum Stottern bringen, ja sogar abwürgen, weil sie im falschen Gang unterwegs sind. Noch ein Wort zur Saarstraße. Viele Verkehrsteilnehmer scheinen des Lesens nicht mächtig zu sein, weil sie auch tagsüber mit Tempo 30 durch diese Straße fahren. Zu ihrer Entschuldigung könnte man anführen: Oftmals ist es aufgrund des Verkehrsaufkommens nicht möglich, schneller zu fahren. Ich wünsche den Befürwortern von Bündnis 90/Die Grünen viel Spaß, mit Tempo 20 über die Achse Mustorstraße/Konstantinplatz/Weberbach zu fahren, damit sie dann endgültig alle aufs Fahrrad umsteigen und schneller als Tempo 20 unterwegs sind und geblitzt werden. Hans-Albert Krämer, Trier

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