VERKEHR

Zum Bericht "Prostituierten-Schlägereien ängstigen Ruwerer Bürger" (TV vom 11. Oktober) und zur Berichterstattung über den Straßenverkehr in Trier:

Bei allem Respekt: Die Schlägerei von Prostituierten an Glascontainern am Bahnübergang der ehemaligen Bahnstrecke Ruwer-Hermeskeil ist sicherlich eine zu viel. Willi Winkler ist zu danken, dass er im Ortsbeirat einen Punkt thematisiert, der sicherlich mehr betrifft, und zwar tagtäglich: der offenbar so nicht genehmigte Umleitungsverkehr durch Eitelsbach in Richtung Ruwer. Dazu gehört auch der zunehmende alltägliche Durchgangs- und Abkürzungsverkehr von Mertesdorf durch Eitelsbach und Ruwer in Richtung Trier und Autobahnzubringer Kenn. Er ist seit Jahren für alle Anwohner gesundheitsbelastend, unnötig und betrifft zudem die Zuwegungen für Grundschüler, Kindergartenkinder sowie Bürger, die ihren Grundbedarf beim Einzelhandel in Ruwer decken müssen und wollen. Bis heute bleibt unverständlich, warum die mit Millionenaufwand sanierte und ausgebaute Talstraße Mertesdorf-Ruwer mit Einmündung Fischweg ausgebaut wurde. Bis heute ist dort aber keine abknickende Vorfahrt oder ein Kreiselbau absehbar, um den morgendlichen Berufs- und Pendlerverkehr aus dem Ruwertal rasch abfließen zu lassen. Stattdessen suchen die staugeschädigten Auto- und LKW-Fahrer den Schleichweg über Eitelsbach und Paulinsgarten. Die laufenden Bauarbeiten in Mertesdorf sollten bei den Verantwortlichen genutzt werden, um hier endlich Taten folgen zu lassen und übergeordneten Verkehr sinnvoll zu bündeln und an anderer Stelle auszubremsen. Eine weitere Vorfahrtregelung von Mohrbüsch auf den Paulinsgarten würde hier die Raser zusätzlich ausbremsen und sie auf den Fischweg zurückführen. Vielleicht ist der Wechsel im Oberbürgermeisteramt eine Chance, die vielen Wahlversprechen der vergangenen Wochen und Monate auch mit Taten zu untermauern. In Ruwer-Eitelsbach wäre mit zwei Schildern und ein wenig gutem Willen ein guter Anfang zu machen! Wenn dann noch ein Kurzzonenticket der Stadtwerke und der frühere 20-Minuten-Stadtbus-Takt dazukämen, damit Ruwerer und Eitelsbacher per Bus in Ruwer einkaufen könnten, wäre allen geholfen! Hanns-Wilhelm Grobe, Trier

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