Verkehr
Zur Berichterstattung über das mögliche Aus für die Tankstelle in der Trierer Ostallee erreichten uns weitere Zuschriften:
Meinung
Harte Kritik an der Stadt Trier
Oft fahre ich tagsüber an der blauen Tankstelle vorbei und staune über den regen Betrieb, den ich selbst auch bei meinen gelegentlichen Besuchen hautnah miterlebe. Da wird getankt, gewaschen, die Luft überprüft, im Shop gekauft und sogar ein Schwätzchen gehalten. Man kann es sich gar nicht vorstellen, dass dieses eines Tages nicht mehr möglich sein wird. Abriss und Parkerweiterung mit einem Radweg? Geht gar nicht! Statt dessen wäre es sinnvoller, zum Beispiel in Zurlauben endlich einmal zu investieren und es zu verschönern. Wie war das noch? Trier ist eine Stadt am Fluss! Michael Zabel, Mertesdorf/Trier Wieder einmal hat eine tolle Idee erreicht, dass ein etabliertes Gewerbe aus der Stadt eliminiert wird. Zugunsten eines nicht benötigten Radwegs sollen Arbeitsplätze geopfert, ein Betrieb vernichtet werden. Was soll ein Luxusradweg, wenn die Stadt nicht einmal in der Lage ist, ein vernünftiges Radwegekonzept - von dem seit Jahren gesprochen wird - zu installieren. Ein Radweg in der Ostallee ist bloßes Stückwerk ohne verkehrspolitischen Nutzen. Die Stadt hat bereits aufwendigst am Stadtbad einen Luxusradweg, den niemand nutzt, gebaut. Auch hier ist kein Nutzen erkennbar. Ein Ortsbeirat, der bestrebt ist, jeden Fortschritt, den es in der Vergangenheit gegeben hat, zurückzudrehen, verkennt, dass die strukturschwache Region und Stadt Trier auf Gewerbe angewiesen ist. Geht die Tendenz "Zurück zur Natur" weiter, werden wir erleben, dass die Trierer in die Zeit der Treverer zurückfallen. Siegbert Busse, Trier Offensichtlich macht die Tankstelle ihr Nebengeschäft (alles außer Autosprit) zum Hauptgeschäft. Facebook-Gefällt-mir-Klicks wurden schon des Öfteren (allerdings in anderem Kontext) als sehr fragwürdig/unseriös eingestuft. Warum werden solche Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen? Welches Interesse verfolgt die Stadt, eine weitere Klaus-Jensen-Gedenkmeile einzurichten? Oder sollte sie besser Kaes-Torchiani-Gedenkmeile heißen? Ich bezweifele die Ernsthaftigkeit, etwas Gutes für die zahlreichen Touristen zu tun. Hätte die Stadt sonst nicht schon längst Zebrastreifen installiert?! Zum Beispiel Palastgarten-Schützenstraße vor dem Amphitheater. Auf einer Strecke von drei Kilometern (mit Radweg) von Irsch bis Tarforst bin ich vier Radfahrern begegnet. Sie hatten weder Beleuchtung noch Signalkleidung an, und es herrschte dichter Nebel. Ein Radfahrer fuhr sogar auf der falschen Straßenseite. Ein solches Verhalten finde ich unzumutbar. Britta Wiesenhütter, Trier