Verkehr

Zum Artikel "Abgehoben und aufgebockt: Spektakulärer Unfall am Konstantinplatz" (TV vom 28. Oktober):

Jeder Experte, der in einer Unfallgefährdungsanalyse vor einem solchen Unfall gewarnt hätte, wäre von den Verantwortlichen ausgelacht worden! Das denkbar (!) Unvorstellbare ist jedoch eingetreten. Das Bild dokumentiert sehr gut die im öffentlichen Raum betriebene gefährliche Überregulierung. Beim Anblick kam mir der Begriff "Sperranlage" in den Sinn. Gegen wen richtet sich diese Anlage? Der Beitrag stellt die Frage nach dem Sinn und der rechtlichen Zulässigkeit dieser Form von baulichen Verkehrsanlagen. Spannend auch die Frage, ob die Verantwortlichen im Zuge der Baumaßnahmen eine Unfallgefährdungsanalyse erstellt haben, in der sie die Notwendigkeit der Poller begründet und mögliche Gefahren für Verkehrsteilnehmer bewertet und ausgeschlossen haben. Damit ist zugleich die Frage der rechtlichen Zulässigkeit gestellt. Die Antworten versprechen einen weiteren interessanten Artikel. Heinz Lorse, Gerolstein