Verkehr

Zu den Berichten "Weniger Schilder für mehr Sicherheit - Wie Unfälle an der Einmündung der L 47 in die B 53 bei Ehrang verhindert werden sollen" (TV vom 18. Juli) und "Kreisel würde Probleme nicht lösen" (TV vom 29. Juli):

Sechs Verkehrsunfälle gab es laut Polizei 2016 bisher an der Einmündung der L 47 aus Trier-Ehrang/Quint in die B 53 (bei Firma Comes). In einem halben Jahr! Also, rein statistisch, zwölf in 2016. Zuzüglich der Jahre davor. Das müsste doch zu denken geben. Wie Andrea Raach-Pütsch, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Schweich, richtig erkannt hat, würde ein Kreisel vor allen Dingen den Autofahrern Erleichterung bringen, die aus Richtung Quint in Richtung Schweich fahren. Ein Kreisel würde auch den Autofahrern Sicherheit bringen, und das sind nicht wenige, die jetzt aus Sicherheitsgründen generell die Strecke von Quint über Issel nach Schweich bevorzugen. Auch die Linksabbieger aus Richtung Trier in Richtung Ehrang/Quint würden sich durch einen Kreisverkehr sicherer fühlen. Darüber hinaus kann es doch prinzipiell egal sein, aus welcher Situation heraus die Unfälle an dieser Kreuzung entstehen. Ich wage zu behaupten, dass ein Kreisverkehr die Unfälle drastisch reduzieren und die Personenschäden, vor allem die schweren, gegen null tendieren würden. Eine Rechtsabbiegespur, wie sie geplant ist, würde die Geschwindigkeit in Richtung Trier an dieser Kreuzung erhöhen, da Fahrzeuge nicht mehr von den nach rechts abbiegenden Fahrzeugen ausgebremst werden könnten. Ein Kreisel an dieser Kreuzung bedeutet eine erhebliche Reduzierung der Geschwindigkeit, fließender Verkehr und nicht zuletzt Sicherheit. Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass wir, wenn wir auf dieser B 53 in Richtung Schweich fahren, dort auf was stoßen? Auf eine demontierte Ampelanlage und einen errichteten Kreisverkehr! Werner Bach, Trier An dem Tag, als der Artikel mit der Stellungnahme der Polizei zur Unfallhäufigkeit an der Kreuzung erschien, ist wieder ein Unfall dort passiert. Die Polizei stand dort zur Unfallaufnahme. Aus meiner Sicht geht der nächste Tote oder Schwerverletzte an dieser Kreuzung auf die Verantwortung derer, die jetzt die Kreuzung für harmlos erklären. Man darf auch nicht die Unfälle betrachten, die passiert sind, sondern muss auch die mit einbeziehen, die beinahe passiert sind. Und das sind an dieser Kreuzung unzählige! Außerdem ist man aufgrund des Verkehrsaufkommens an dieser Stelle zum Teil sogar gezwungen, sich dazwischenzudrücken weil man sonst keinerlei Chance hat, jemals dort herauszukommen. Da machen es sich diese Behörden sehr einfach. Jürgen Berg, Trier-Ehrang