VERKEHR
Zur Berichterstattung über die Sperrung der Oberstraße in Trier-Ehrang und den bevorstehenden Rückbau der Behelfsumgehung über die Heide:
Als ich den Artikel gelesen habe, konnte ich nicht glauben, was da geschrieben stand. Die hoch verschuldete Stadt Trier baut erst für zirka 300 000 Euro eine Notstraße von der Hinteren Heide zur Quint und will nun diese Straße wieder zurückbauen. Warum? Weil das Forstamt das angeblich so will. Zur Heide führt zurzeit nur ein offizieller Weg. Im Zuge der Eingemeindung von Ehrang in die Stadt Trier wurde damals vereinbart, eine zweite Zufahrt zur Heide anzulegen. Nun ist dieser zweite Weg endlich vorhanden, aber man will ihn wieder zurückbauen. Das heißt, 300 000 Euro Steuergeld vergeuden und nochmals Geld ausgeben für das Abbauen der Leitplanken und Entfernen der Asphaltdecke. Das kann doch nicht wahr sein! Man sollte alternativ überlegen, die Straße für immer geöffnet zu lassen. Gründe: 1. Heidebewohner, die in Richtung Schweich fahren, könnten dann diesen Weg nutzen und würden den Durchgangsverkehr Ehrang verringern. 2. Wenn die Hauptzufahrt zur Heide instand gesetzt wird (was dringend erforderlich ist), können die Heidebewohner diesen zweiten Weg nutzen. 3. Ebenfalls kommt die Nutzung des zweiten Wegs infrage bei unvorhergesehenen Ereignissen wie Baumfällarbeiten, Schneebruch, Hochwasser, Straßenreparaturen und so weiter. Eric Krischel vom Tiefbauamt der Stadt empfehle ich dringend, nicht nur mit dem Forstamt zu reden, sondern auch mit dem Oberbürgermeister, Vorgesetzten und dem Stadtrat, damit ein derartiger Unsinn in Trier vermieden wird. Die Stadt Trier hat sicher andere Prioritäten zu erledigen, als für so einen Unsinn Geld auszugeben, den keiner will - außer dem Forstamt. Manfred Pellinghausen, Trier-Ehrang