VERKEHR

Zur Berichterstattung über Radwege in Trier:

Wie kann man nur in so einer engen historischen Stadt wie Trier bei dem heutigen Autoverkehr noch Fahrradwege dazu bauen? Das ist Rücksichtslosigkeit für Autofahrer und eine Gefahr für Radfahrer! Die Jugend kann heute schon mit 17 Jahren den Führerschein machen, wodurch der Autoverkehr noch schlimmer wird. Es reicht doch, mit modernen Bussen an viele Ziele zu kommen, sogar für Behinderte mit Rollstuhl. Die Zeiten sind lange vorbei, wo ich mit Rad 1958 nach Brüssel zur Weltausstellung fuhr, ohne vielen Autos zu begegnen. Das Rad dient heute mehr als Hobby-Sportgerät. Dafür gibt es schöne Radwege außerhalb der Stadt (wie der Zehn-Millionen-Euro-Weg von Ruwer bis Hermeskeil), ohne dass ein Auto entgegenkommt. Das macht Spaß und ist gesund. Das Autozeitalter ist keine Pferdekutschenzeit! Das Fahrrad passt nicht in eine verstopfte Stadt wie Trier. Der Radfahrer behindert und gefährdet nicht nur den Großverkehr, sondern auch sich selbst. Hermann Josef Haag, Trier