Vernünftige Planung?

Zum Bericht "Schaufeln für die Zukunft" (TV vom 17. Juli):

Schon einmal etwas von der "Zersiedelung der Landschaft" gehört, vom "erwarteten Bevölkerungsrückgang" (Dr. Johannes Weinand), der "Ökonomie des Schrumpfens" (Prof. Peter Heck bei der Zukunftskonferenz des Vereins Lokale Agenda 21 Trier e.V. , TV berichtete)? Wenn ja, bleibt einem da das herzliche Lachen der fünf Herren beim Spatenstich für das Neubaugebiet BU 12 nicht im Halse stecken? Aber vielleicht lachen die Herren ja auch nur über einen guten Witz, der dem Betrachter verborgen bleibt. Und wenn man dann noch dauernd gesagt bekommt, dass die alternde Bevölkerung immer mehr dazu neigt, sich Wohnraum in der Innenstadt zu suchen - fußläufig zu allen Versorgungs- und Unterhaltungsangeboten - und man zusehen muss, wie solche Gebiete mit Konsumtempeln, die keiner braucht, mit Bürobauten trotz überall leerstehender Büroetagen zugepflastert werden (statt kleiner feiner Wohnquartiere): Muss man sich da nicht fragen, ob das vernünftige Stadtplanung ist? Ich habe da so meine Bedenken. Else Fichter, Trier