Verzögerungen bei Baufirmen: Grundschule Trier-Feyen zieht später um

Infrastruktur : Verzögerungen bei Baufirmen: Grundschule Feyen zieht später um

Die Grundschule Feyen wird später fertig als ursprünglich geplant. Das teilte die Stadtverwaltun am Montag mit.

Die Grundschule Feyen wird später fertig als ursprünglich geplant. Das teilte die Stadtverwaltun am Montag mit. Eltern, Schulleitung und Ortsvorsteher seien bereits informiert. Ursprünglich sollten die Schüler nach den Herbstferien zurück in ihre Schule ziehen, die seit 2018 umgebaut wird. Wegen Lieferschwierigkeiten von Bauteilen und weil beauftragte Baufirmen im Verzug sind, können die Kinder nun doch erst Anfang 2020 zurückkehren.

Der Umzug ist in zwei Teilen kurz vor Weihnachten und Anfang Januar mit Inbetriebnahme der gemeinsamen Küche von Grundschule und Kita geplant. Bis dahin werden die Kinder weiter am Ausweichstandort in der Medardschule unterrichtet.

„Wir bedauern diese Verzögerung, sind aber nach Beratungen mit allen Beteiligten zu dem Schluss gekommen, dass eine Verschiebung die einzig sinnvolle Entscheidung ist“, sagt Helga Schneider-Gräfer, Leiterin des städtischen Amts für Schulen und Sport.

Hauptgrund der Verzögerung sei, dass eine mit dem Trockenbau in der benachbarten neuen Kita beauftragte Firma den Zeitplan deutlich überzogen habe, erklärt Frank Simons, Leiter Gebäudewirtschaft Trier. Daneben habe es Lieferschwierigkeit bei den Rollläden für die Fenster gegeben, wodurch auch Arbeiten an der Fassade nicht rechtzeitig ausgeführt werden konnten.

Die Gesamtkosten für den Kita-Neubau und den Ganztagsbereich sowie den damit verbundenen Umbau der Feyener Grundschule betragen 5,69 Millionen Euro, von denen 4,2 Millionen Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm 3.0 gedeckt sind.

Das zusätzliche Betreuungsangebot für Kinder hat eine große Bedeutung für den Stadtteil Feyen-Weismark, der durch die Baugebiete Castelnau und Castelnau-Mattheis erheblich wächst.

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