Viele Kunden aus Luxemburg und dem Saarland wegen Mariä Himmlefahrt in Trier erwartet

Verkehr : Busse sollen den Verkehrskollaps an Mariä Himmelfahrt in Trier verhindern

Spätestens für 10 Uhr wird am Donnerstag ein Ansturm von Besuchern und Käufern in Trier erwartet.

Sie werden wieder in Scharen kommen. Und vor allem die Händler freuen sich. Pünktlich zum Fest Mariä Himmelfahrt am Donnerstag, 15. August, werden viele Nachbarn aus Luxemburg, Belgien, Frankreich und dem Saarland den Feiertag in ihren Ländern dazu nutzen, einen Bummel oder eine Shopping-Tour durch Trier zu unternehmen. Denn in Rheinland-Pfalz ist kein Feiertag. Das hat natürlich  Folgen für die Gäste und auch für die Trierer. Denn die Straßen werden wieder voll sein. Und die Baustellen in der Luxemburger Straße, in Trier-Feyen oder am Verteilerkreis in Trier-Nord behindern zusätzlich den Verkehrsfluss. Die City-Initiative Trier hat deshalb gemeinsam mit den Stadtwerken Trier für diesen Donnerstag einen kostenlosen Park&Ride-Service organisiert.

Vom Messepark-Parkplatz in den Moselauen fahren ab 10.15 Uhr Shuttle-Busse ungefähr alle zehn Minuten in die City zur Konstantin-Basilika. Die letzte Fahrt aus der Innenstadt zurück zum Park&Ride-Parkplatz startet um 20.11 Uhr ab der Haltestelle Basilika.

TV-Bericht vom 17.8.1994 zum Verkehrschaos in Trier an Maria Himmelfahrt. Foto: TV/Archiv

Alle, die mit dem Auto in die Innenstadt fahren, werden gebeten, dem Parkleitsystem auf einen der über 3200 citynahen Parkplätze zu folgen. Die aktuellen Parkplatzzahlen der SWT Parken GmbH können im Internet unter www.parken-in-trier.de abgerufen werden.

Was geschehen kann, wenn Käufermassen aus Luxemburg ohne entsprechende Vorbereitungen nach Trier kommen, war Anfang Mai zu erleben (der TV berichtete). Am 9. Mai begingen die Luxemburger erstmals den Europatag.

Viele Luxemburger und auch viele im Großherzogtum arbeitende Deutsche nutzten deshalb die Gelegenheit, zum Einkaufen nach Trier zu fahren. Lange Staus, schon am Mittag überlastete Parkhäuser und eine  Menge Verdruss sind die Konsequenz gewesen.

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