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Vielfältige Hilfe für Zuckerkranke

Vielfältige Hilfe für Zuckerkranke

Jeder dritte Patient, der wegen einer Erkrankung oder nach einem Unfall in das Trierer Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen kommt, ist zuckerkrank. Damit die Nebendiagnose nicht zum Risiko bei Operationen und Medikamentengaben wird, kümmern sich speziell ausgebildete Ärzte, Diabetesberaterinnen und Diabetesmentoren um eine sichere Versorgung.

Trier. Die Volkskrankheit Diabetes ist keine Alterserkrankung, sondern betrifft alle Altersgruppen und alle Fachbereiche eines Krankenhauses. Als Familienkrankenhaus bietet das Mutterhaus die fachdiabetologische Behandlung von Kindern, Schwangeren und Erwachsenen aller Altersstufen an.
Schwangere mit Gestations-, Typ 1- oder Typ 2-Diabetes erhalten als Risikoschwangere im Diabeteszentrum und dem Perinatalzentrum Level 1 des Klinikums die umfassendste medizinische Versorgung in der Großregion Trier.
Ein interdisziplinäres Team mit Ärzten aus den Bereichen Diabetologie, Geburtshilfe und Kinderheilkunde, Diabetesberaterinnen DDG, speziell weitergebildeten Hebammen, Stillberaterin und Psychologin steht den Frauen vor, während und nach der Geburt zur Seite. Durch die große Häufigkeit in der Bevölkerung ist die Zuckerkrankheit in den Krankenhäusern eine der wichtigsten Zweitdiagnosen. Das Diabeteszentrum im Haus eröffnete die Möglichkeit, Diabetesspezialisten in jeder Abteilung an das Krankenbett zu holen. Damit dies zielgerichtet und bedarfsgerecht erfolgt, koordinieren 32 zu Diabetesmentoren weitergebildete Pflegekräfte die Tätigkeit des Diabetesteams in ihren Bereichen.
Die stationäre Betreuung von Menschen mit Diabetes wird durch die Diabetesambulanzen in der Erwachsenenmedizin und der Kinderheilkunde ergänzt.
Das Mutterhaus ist in Rheinland-Pfalz die einzige Weiterbildungsstätte der Deutschen Diabetesgesellschaft für Diabetesberater, Diabetesassistenten und Wundassistenten DDG. red
Weitere Informationen: www.mutterhaus.de/de/zentren/diabeteszentrum.html