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Vier Verletzte nach Wendemanöver

Vier Verletzte nach Wendemanöver

Einen Zusammenstoß zweier Autos auf der Zurmaiener Straße am Montag gegen 11 Uhr hat ein 40-Jähriger verursacht, der möglicherweise mit seinem PKW auf der Straße wenden wollte. Er und eine belgische Familie mit zweijähriger Tochter mussten in Krankenhäusern behandelt werden.

Trier. Nur wenige hundert Meter, nachdem er vom Gelände der Bundespolizei am Moselufer auf die Zurmaiener Straße Richtung Innenstadt gefahren war, steuerte der 40-jährige Polizist sein Auto auf die Gegenfahrbahn. "Offenbar wollte er wenden", teilte die Feuerwehr auf TV-Anfrage mit. Polizei-Sprecherin Monika Peters gibt sich bedeckter: "Wir wissen nicht, warum der Mann auf die Gegenfahrbahn geriet, möglicherweise wollte er tatsächlich umdrehen." Die Fahrbahnen der Zurmaiener Straße sind an diesem Abschnitt zwischen Bundespolizei-Gelände und Kaiser-Wilhelm-Brücke nicht durch einen Grünstreifen, sondern lediglich mit zwei durchgezogenen Linien voneinander getrennt.

Räumung der Unfallstelle dauert eine Stunde



Der aus dem Saarland stammende Beamte stieß mit seinem Fiat Doblo bei dem verbotenen Manöver mit dem Mitsu bishi einer belgischen Familie zusammen. Vater, Mutter und die zweijährige Tochter mussten mit leichteren Verletzungen ins Klinikum Mutterhaus gebracht werden. Der Polizist erlitt ebenfalls Verletzungen und wurde zur stationären Überwachung ins Brüderkrankenhaus gebracht. Nach Auskunft der Rettungskräfte der Feuerwehr sei der Mann völlig orientierungslos und verwirrt gewesen. "Was die Ursache für sein falsches Fahrverhalten gewesen ist, wissen wir nicht, er ist noch nicht vernehmungsfähig", sagte Polizei-Pressesprecherin Peters. Beide Wagen mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden. Die Räumung der Straße, über die täglich rund 40 000 Fahrzeuge rollen, dauerte rund eine Stunde. In beide Fahrt-Richtungen bildeten sich lange Rückstaus.