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Vier Wehren löschen Mähdrescherbrand

Vier Wehren löschen Mähdrescherbrand

Ein Mähdrescher hat am Freitagmittag bei Franzenheim auf freier Flur Feuer gefangen. Vier Feuerwehren aus der Umgebung mussten anrücken, um das brennende Gefährt zu löschen. Der Maschinenführer blieb unverletzt.

Franzenheim/Pellingen. "Ich bin gefahren, und plötzlich hat das Ding angefangen zu qualmen", berichtet der Landwirt, der am Freitagmittag auf einem Feld zwischen Franzenheim und der Pellinger Straße (B 268) mit seinem rund 70 000 Euro teuren Mähdrescher bei der Arbeit war.
Kurz vor 14 Uhr ging der hintere Teil des Arbeitsgeräts in Flammen auf. "Ich habe sofort angehalten und den Feuerlöscher geholt. Aber da war nix mehr zu machen", sagt der Mann. Es brannte schließlich in etwa drei Metern Höhe und im Inneren der Maschine, da konnte er nichts mehr ausrichten.
Die sofort alarmierten Feuerwehren setzten sich in Bewegung, als Erster war der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Ruwer, Christian Kühn aus Pluwig, am Einsatzort, kurz danach das erste Löschfahrzeug der Pluwiger Wehr, dessen Besatzung sofort mit den Löscharbeiten, vor allem mit Löschschaum begann. Die Feuerwehren Franzenheim, Hochweiler und Schöndorf rückten ebenfalls an, um gegebenenfalls die Löschwasserversorgung auf dem offenen Feld sicherzustellen, genauso der Wehrleiter der Verbandsgemeinde Trier-Land, Jürgen Cordie, und die Polizei aus Saarburg. Insgesamt waren etwa 35 Helfer im Einsatz. Mit einer Leiter kletterten die Wehrmänner mit Atemschutz auf den Mähdrescher und löschten etwa eine Stunde lang vor allem mit Schaum, bis kein Qualm mehr aus dem Inneren der Maschine drang. Der mehr als zehn Jahre alte Mähdrescher ist nach dem Feuer vermutlich schrottreif. Neu kostet ein solches Gerät etwa 250 000 Euro. Ärgerlich für den Besitzer dürfte auch der Zeitpunkt sein: Genau zur Erntesaison ging das Gerät in Flammen auf.