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Viez, Donuts, Meer und ganz viel Sympathie für Trierer Straßenkehrer

Viez, Donuts, Meer und ganz viel Sympathie für Trierer Straßenkehrer

Der Trierer Straßenkehrer Roland Geib ist nach der heutigen TV-Berichterstattung von einer Welle an Sympathiebekundungen überrollt worden. Er hatte eine Geldbörse mit 1100 Euro gefunden und dem Besitzer zurückgegeben.

Mehr als 1400 Leser haben auf der TV-Facebook-Seite den Artikel mit "gefällt mir" markiert, 70 Leser haben den Bericht auf ihrer eigenen Facebook-Seite veröffentlicht und 90 Leser ihrer Begeisterung in Kommentaren wie "super gemacht!", "toll, dass es noch so ehrliche Menschen gibt" und "Danke, für dieses gute Beispiel!" ausgedrückt.

Von etlichen Kollegen und Freunden hat Roland Geib am heutigen Mittwoch auch ganz persönlich viel Lob erhalten. "Natürlich freue ich mich darüber. Aber eigentlich habe ich ja nichts besonderes gemacht, also, kein Menschenleben gerettet oder sowas, sondern nur Geld seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben", erklärt er auf Nachfrage des TV.

Trotzdem: Mehrere Trierer hat die Geschichte vom ehrlichen Straßenkehrer so sehr angerührt, dass sie Roland Geib eine Freude machen wollen. Allen voran Reinhard Hauser. Der Seniorchef des Trierer Modehauses Marx hat Roland Geib und seiner Frau einen einwöchigen Urlaub am Meer geschenkt, inklusive Flug und Halbpension. Ob sie an die Algarve wollen oder lieber nach Madeira, können sich die Geibs aussuchen.

Die Trierer Viezbruderschaft will Roland Geib beim Viezfest am 6. September auf dem Domfreihof eine der begehrten und limitierten Künstler-Viez-Porze schenken - mit Inhalt selbstverständlich.

Und beim Gebäck-Laden Dunkin Donuts am Kornmarkt kann der ehrliche Finder sich eine 12er-Box Donuts abholen.
"Ich freue mich wirklich über die Anerkennung und sage vielen Dank - jetzt ist dann aber auch mal gut", sagt Roland Geib dazu.

Und meint es auch so: Dem Fernsehsender, der über seine gute Tat einen kleinen Film drehen wollte, hat der Straßenkehrer jedenfalls eine Absage erteilt. So viel Aufhebens um eine Selbstverständlichkeit müsse nun wirklich nicht sein. woc