Viez-Jupp

"Das ist mal ein Mann!", sagt meine Bärbel. "Sympathisch, locker, intelligent und auch noch gutaussehend.

" Sie meint den Günther Jauch. Bärbel ist ihm diese Woche begegnet, als er zu Schröers Helm seiner Frau Gisela ihrer Küchenparty im Porta-Nigra-Hotel verschwunden ist. Seitdem höre ich nur noch Jauch, die ganze Woche schon. Als ob ich nicht auch intelligent und gutaussehend wäre! Aber wo sie schon so geschwärmt hat, ist mir eine Idee gekommen. Wenn unser Oberbürgermeister Klaus Jensen 2015 keine Lust mehr hat, weiterzumachen, könnte der Günther Jauch doch gut antreten, oder? Schließlich ist er, das stand ja im TV, eigentlich ein Trierer. Sein Ururgroßonkel hat den Palastgarten gespendet, und irgendeiner seiner Opas war auch schon Trierer Bürgermeister. Beste Voraussetzungen also. Mit Politik kennt er sich aus, sieht man ja sonntags im Fernsehen. Und OB Jensen sagt ja immer, wie wichtig das mit dem Moderieren wäre. Da gibt\'s ja wohl keinen Zweifel, dass der Jauch das kann. Wenn er mit den zerstrittenen Dezernenten im Stadtvorstand oder mit dem renitenten Stadtrat nicht mehr weiter weiß, kann er ja den Telefonjoker anrufen. Geld hat er auch, sieht man bei "Wer wird Millionär?". Wenn da mal was übrig bleibt, weil keiner die Million gewonnen hat, kann er das Geld doch gut in die leere Stadtkasse umleiten. Nur eins muss er noch lernen: Mit seinem Kanzemer Wein allein macht er die Trierer nicht glücklich. Jauch muss auch noch Viez produzieren. Dabei hilft natürlich gerne euer Die und weitere Kolumnen gibt es unter www.volksfreund.de/kolumnen