Viez-Jupp
Meine Bärbel hat ein neues Hobby. Online-Shopping.
Der Krimskrams wird im Internet be- und dann vom Paketdienst zugestellt. Oder besser gesagt: von Paketdiensten. Denn die Bestellmanie greift so rapide um sich, dass in unserer Straße die weißen, gelben, braunen und andersfarbigen Lieferwagen manchmal kaum aneinander vorbeikommen und sich die Fahrer, die ja auch die Zusteller sind, die Haustürklinken in die Hand geben. Und wer muss den Bestellwahn ausbaden? Richtig: die Daheimgebliebenen. Bärbel ist ja permanent auf Jück - Beauty- und Wellness-Gedöns, Friseurbesuche, Nordic-Walking-Touren und was weiß ich noch alles. Da müssen Nachbarn die Pakete entgegennehmen, oder eben ich, wenn ich daheim bin. Alles in allem eine ganz schöne "Uuweraasch" (wie kernechte Trierer zu Durcheinander, Verwirrung und Umständen sagen). Da bin ich doch gerne konservativ und kaufe meine Sachen "offline", also bei Händlern meines Vertrauens, wo ich meinen Charme auch mal beim weiblichen Personal spielen lassen kann. Wer trotzdem online kauft: Trinkgeld für die Boten nicht vergessen! Denn die Jungs müssen ganz schön ackern. Ich seh's ja fast jede Woche … Prost!