Viezjupp löst den Theaterstreit

Viezjupp löst den Theaterstreit

Theater gibt's im Theater ja reichlich. Unser Kolumnist Viezjupp hat sich großzügig bereiterklärt, die Streitereien ein für allemal zu beenden. Er muss jetzt nur noch beauftragt werden.

Das ist ja vielleicht ein Theater im Theater! Man kann nur noch den Kopf schütteln. Sibelius gegen Frötzschner, Grüne gegen Leibe, alle gegen Egger, es fällt langsam schwer, den Überblick zu behalten. Jetzt soll da ja dieser Herr Frötzschner wieder zurück ans Theater. Als Schauspielchef unter dem Intendanten Sibelius. Von dem Theaterkram habe ich zugegebenermaßen wenig Ahnung. Aber mit meiner bescheidenen Menschenkenntnis sage ich mal voraus: Dat gitt neist! Goar neist. Die beiden können sich ja anscheinend leiden wie Bauchweh. Da ist doch weiteres Theater programmiert. Als verantwortlicher Bürger dieser Stadt habe ich mir deshalb mal Gedanken gemacht, wie man das Problem lösen kann.

Möglichkeit 1: Wir ziehen die Schaffung eines zweiten Standortes fürs Theater schnell vor, nehmen das Walzwerk in Kürenz dafür und teilen die beiden Herren auf. Sibelius bleibt Intendant am Augustinerhof. Frötzschner wird Schauspielchef im Walzwerk. Wenn die beiden sich aus dem Weg gehen, kriegen sie vielleicht das eine geplante gemeinsame Jahr streitfrei über die Bühne.

Möglichkeit 2: Frötzschner übernimmt nicht das Schauspiel, sondern das Team von Eintracht Trier. Da wird ja vielleicht bald ein Job frei. Als Schauspielchef müsste er den Kickern doch beibringen können, wenigstens so zu tun, als könnten sie Fußball spielen. Vielleicht holen sie dann auch noch mal ein paar Punkte - wäre ja ein schöner Synergieeffekt.

Möglichkeit 3: Sibelius und Frötzschner werden in eine gute Trierer Kneipe eingesperrt und trinken so lange Viez, bis sie sich wieder liebhaben. Vieztrinker, das weiß man ja, sind die besseren Menschen. Das müsste also klappen.

So, Herr Egger. Alles weitere übernehmen bitte Sie! Für Möglichkeit 3 stehe ich als Moderator selbstverständlich bereit!

Euer Jupp!

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