Viezjupp : In die Schranken verwiesen

Seit die Olewiger in Trier auf ist, hat man als Autofahrer ja keinen Grund mehr zum Klagen. Sicher. Die Luxemburger Straße ist nur noch Richtung Luxemburg befahrbar. Doch da trauen sich viele Leute ja eh nicht mehr hin.

Wegen Corona. Das ist zwar Quatsch. Doch so lange es Leute gibt, die bei der AHA-Regel immer nur an eine schräge Popgruppe aus den 80er-Jahren denken, muss das wohl so sein. Kommen wir zurück zu den Dingen, die in Trier ebenfalls sein müssen: den Baustellen. Vermutlich haben Stadtverwaltung, Stadtwerke und Landesbetrieb Mobilität die Köpfe zusammengesteckt und überlegt, wo man fix eine Straße aufreißen könnte. Doch mehr als ein paar Hausanschlüsse waren nicht drin. Wie gut, dass es die Bahn gibt. Die hat es sonst schwer, jenseits des eigenen Fahrplans Verdruss bei Verkehrsteilnehmern zu auszulösen . Glücklicherweise haben die Eisenbahner ein Ass im Ärmel: Bahnübergänge. An denen kann man mit Schranken Autofahrer so richtig schön in die Schranken weisen. Und falls die einmal nicht kaputt sind, dann muss eben der Straßenbelag zwischen den Schienen auf dem Bahnübergang erneuert werden. Wie in dieser Woche. Eigentlich eine kleine Sache. Wenn man es geschickt anstellt, hat man alle Aufmerksamkeit für sich. Wie man das anstellt? Einfach eine Baustelle in der Eisenbahnstraße in Euren einrichten, ohne darüber vorher großen Bohei zu machen. Und schon ist der Autofahrer in Trier wieder in seinem Element.