Visionen für eine Welt

Viele Trierer haben gemeinsam an einem riesigen Wandteppich aus Muscheln, Wolle und Rosenblättern gearbeitet. Das Projekt soll ein Zeichen setzen.

Trier Eine Welt, in der alle Menschen gleich sind, alle wertvoll sind und alle einen Zufluchtsort finden, das sind die Visionen des Projekts "Eine Welt für alle". Fast ein Jahr lang wurde an einem riesigen Wandteppich gearbeitet. Wolle, Stoff, Muscheln, Rosenblätter, Knöpfe, Papier und noch vieles mehr wurden verarbeitet. Darstellen soll es eine Welt ohne Grenzen, für Junge, für Alte, für alle Menschen.
Viele Trierer haben sich an dem Projekt beteiligt. Käthe Piro (vom Bürgerhaus Trier-Nord) gilt dabei als die "Mutter der Idee". Im Frühjahr 2016 kam ihr die Idee zu dem Wandteppich.
Zusammen mit der Grundschule Martin, dem Hildegard-von-Bingen-Seniorenzentrum, der internationalen Frauengruppe "Flinke Nadel", der Initiative "Bürger für Bürger" und dem Naturtextilgeschäft Flax wurde seither an dem Projekt gearbeitet.
Für Bernd Weihmann, Gemeinwesenarbeiter im Bürgerhaus Nord, ist der Wandteppich klar eine Vision davon, wie die Welt sein sollte. "Das ist noch weit entfernt, aber alle Beteiligten hier glauben daran", sagte er. Simeon Friedrich vom Jugendamt Trier verlas ein Grußwort von Bürgermeisterin Angelika Birk, die ihre Abwesenheit sehr bedauerte.
Auch Anke Glatt, Sponsorin und Akteurin, ist froh, an diesem Projekt mitgearbeitet zu haben. Schön sei es gewesen, wie die Kinder und auch die Senioren voller Begeisterung zusammen daran gearbeitet haben. Das Ziel, dass alle Akteure sich mit diesem Projekt miteinander verknüpfen, wurde erreicht. Aber es soll nicht nur der Vision von einer besseren Welt dienen, sondern auch daran erinnern, was in 50 Jahren vielleicht nicht mehr da ist.

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