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Volksverhetzung: Trierer Polizei ermittelt in zwei Fällen

Kriminalität : Volksverhetzung: Trierer Polizei ermittelt in zwei Fällen

In gleich zwei voneinander unabhängigen Fällen hat die Polizeiinspektion Trier am Montag Ermittlungsverfahren wegen Verdachts der Volksverhetzung eingeleitet. Volksfreund.de erklärt, was passiert ist.

Im ersten Fall hatte ein LKW-Fahrer in einem Trierer Neubaugebiet seine Ladung an einer Baustelle abzuliefern. Aufgrund der beengten Verhältnisse musste er dafür sein Fahrzeug am Fahrbahnrand abstellen, um die schwere Fracht mittels Kran vom Fahrzeug zu hieven. Die wenig frequentierte Straße wurde dadurch kurzfristig unpassierbar.

Einem dahinter wartenden weiteren LKW-Fahrer ging der Vorgang anscheinend nicht schnell genug, so dass er ausstieg und den arbeitenden Mann körperlich attackierte. Dieser konnte jedoch einem gezielten Schlag ausweichen. Im weiteren Verlauf musste sich der Geschädigte aufs Übelste beschimpfen lassen, wobei laut Polizei inhaltlich der Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt sein könnte. Weitere Angaben zum Wortlaut machte die Polizei nicht.

Der Tatverdächtige ist derzeit noch nicht identifiziert, allerdings sollte er anhand der vorliegenden Erkenntnisse schnell ermittelt werden können.

Gleich den ersten Tag in Freiheit nach einer Haftstrafe nutzte im zweiten Fall ein 57-Jähriger, um dieses Ereignis ordentlich mit viel Alkohol zu feiern. So in Stimmung ging er laut Polizei-Angaben am späten Abend in einem Trierer Höhenstadtteil an einem Haus vorbei, das hauptsächlich von Menschen mit Migrationshintergrund bewohnt wird und äußerte lautstark seinen Unmut über die Bewohner und deren Herkunft.

Ein deutscher Anwohner aus der Nachbarschaft stellte den Pöbler zur Rede und alarmierte die Polizei. Selbst nach dem Erscheinen der Einsatzkräfte ließ sich der Mann nicht beruhigen, so dass als Konsequenz seine erste Nacht im eigenen Bett noch auf sich warten lassen muss.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu den beschriebenen Fällen machen können, sich unter Telefon 0651/9779-3200 mit der PI Trier in Verbindung zu setzen.